Humanic-Mutter Leder & Schuh verbesserte Gewinn 2017 signifikant

Graz (APA) - Die Schuhhandelsgruppe Leder & Schuh, Mutterkonzern von Humanic und Shoe4You, hat den Gewinn im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Jahr davor deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs von 12 auf 15 Mio. Euro. Dies teilte das Unternehmen mit Sitz in Graz am Donnerstag mit.

Auch der Umsatz ist gewachsen und nach dem Sanierungsprogramm fährt der Schuhhändler auch bei den Filialen auf Wachstumskurs. Laut Leder & Schuh AG-Vorstand Werner Weber ist es 2017 gelungen, "das sich auf hohem Niveau befindliche Ergebnis zu festigen. In den nächsten Jahren verstärken wir unsere Marktpräsenz durch den Ausbau des Filialgeschäftes und die Stärkung der digitalen Aktivitäten".

Der Umsatz der Vertriebslinien Humanic und Shoe4You wurde bereinigt von 361 Mio. Euro um 3,6 Prozent auf 374 Mio. Euro gesteigert. 2016 habe der gesamte Konzernumsatz noch 413 Mio. Euro. Darin war allerdings auch der Umsatz der mit Jahresende 2016 stillgelegten Vertriebslinie Jello inkludiert. Die Eigenkapitalquote von Leder & Schuh lag mit rund 40 Prozent (2016: 37 Prozent) erneut auf hohem Niveau.

Im vergangenen Geschäftsjahr investierte das Unternehmen rund 10 Mio. Euro in die Expansion. Mit Neueröffnungen soll das Filialnetz laut Weber wieder "sichtbar" wachsen. Mittelfristig ist die Eröffnung von bis zu 50 neuen Filialen von Humanic und Shoe4You in Österreich sowie Südosteuropa geplant. Weitere Investitionen sind mit der stärkeren Verzahnung des Onlinegeschäfts mit dem Filialgeschäft und dem Ausbau des Webshops geplant. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.300 Mitarbeiter und betreibt 206 Filialen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht