Hugo Boss zog Wachstumstempo im Schlussquartal an

Metzingen (APA/dpa) - Der deutsche Modekonzern Hugo Boss hat dank eines guten Schlussquartals seine Jahresziele erreicht. Der Umsatz stieg 2017 vorläufigen Berechnungen zufolge währungsbereinigt um 3 Prozent auf rund 2,7 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Nominal lag das Wachstum bei 1 Prozent. Im für die Konsumgüterbranche wichtigen vierten Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt um 5 Prozent auf 735 Mio. Euro zu.

Vorbehaltlich des noch andauernden Jahresabschlusses geht der Konzern davon aus, dass das operative Ergebnis (Ebitda vor Sondereffekten) im vergangenen Jahr ungefähr auf Vorjahresniveau von 493 Millionen Euro und damit im Rahmen der Prognose liegen wird, hieß es. Hugo Boss wolle "den Rückenwind der letzten Monate mit in das Jahr 2018 nehmen", teilte Vorstandschef Mark Langer mit.

Im Zusammenhang mit der beschlossenen Steuerreform in den USA erwartet Hugo Boss für 2017 einen einmaligen, nicht zahlungswirksamen steuerlichen Aufwand in Höhe von rund 12 Millionen Euro. Dieser resultiere aus der Neubewertung aktiver latenter Steuern, hieß es. Die ausführlichen Zahlen sollen am 8. März vorgelegt werden.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder