Hugo Boss will mehr Profit

Metzingen (APA/Reuters) - Der deutsche Modekonzern Hugo Boss sieht nach den Rekordwerten der vergangenen Jahre das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs kündigte mit Blick auf die Zeit bis 2020 am Mittwoch ein im Durchschnitt hohes einstelliges Umsatzwachstum an. Zudem soll die operative Umsatzrendite auf 25 Prozent gesteigert werden, wie der schwäbische Konzern mitteilte.

Im vergangenen Jahr hatte Boss bei einem Umsatz von 2,43 Mrd. Euro eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 23,2 Prozent erzielt.


Um die Ziele zu erreichen, soll unter anderem die Kernmarke Boss herausgehoben und verstärkt in den eigenen Läden angeboten werden. Mit Damenmode will Lahrs zudem bis 2020 mindestens 15 Prozent des Konzernumsatzes erzielen.

Boss hatte zuletzt die Konjunkturflaute in Europa zu spüren bekommen und daher seine Jahresziele für 2014 eingegrenzt, die währungsbereinigt ein hohes einstelliges Wachstum von Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda) vorsahen. Statt dessen peilt Konzernchef Lahrs nun ein Plus des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um fünf bis sieben Prozent an und eine Umsatzsteigerung zwischen sechs bis acht Prozent. 2013 hatte Boss Euro ein bereinigtes Ebitda von 561,4 Mio. Euro verbucht.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht