HTI verkauft Tochter HTP an deutsche Nanogate

Indirekter Verkaufspreis 14 Mio. Euro - Fortbestand der Gruppe gesichert und Basis für Investitionen gelegt - Außerordentliche Hauptversammlung im Dezember geplant

Die in Wien börsennotierte oberösterreichische Auto- und Luftfahrtzulieferfirma HTI High Tech Industries AG hat den Geschäftsbereich Kunststoffspritzguss abgestoßen und wird sich daher von der Tochter HTP Gruppe trennen. Indirekt liegt der Verkaufserlös bei 14 Millionen Euro. Damit sei der Fortbestand der Gruppe gesichert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

HTI werde sich auf Aluminiumdruckguss konzentrieren. Die Erlöse sollten auch für weitere Investitionen und Entwicklungsmöglichkeiten reichen. Käufer der HTP Gruppe ist die deutsche Nanogate, Spezialistin sowie Systemanbieterin für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten in hoher optischer Qualität. HTI wird im ersten Schritt 275.000 Nanogate-Aktien erhalten, diese aber umgehend an ihren Haupt-Financier QAlloy weiterreichen und dafür 14 Millionen Euro erhalten. Ein Teil des Betrags dient der Entschuldung von HTI, zusammen mit einem Verzicht auf die bisher von QAlloy gewährte Fremdfinanzierung werde außerdem die Liquiditäts- und Finanzlage der HTI nachhaltig gestärkt, heißt es in der Mitteilung.

Im Dezember soll es eine außerordentliche Hauptversammlung geben, in der die Aktionäre die geplante Strukturänderung beschließen sollen.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

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Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

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Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren