HTI verschiebt Bilanzveröffentlichung um zwei Monate

Wien - Der Auto- und Luftfahrtzulieferer HTI High Tech Industries verschiebt die Bilanzveröffentlichung um zwei Monate. Statt am 30. April werde der Jahresbericht 2014 erst am 30. Juni 2015 veröffentlicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Auch die Vorlage der Erstquartalszahlen wird vom 11. Mai auf den 30. Juni verschoben. Die Verspätung wird mit dem 2014 erfolgten Investoreneinstieg begründet.

Der Einstieg neuer Investoren habe Auswirkungen auf den Jahresabschluss, erklärte HTI. Es komme daher zu Verzögerungen bei der Erstellung und Veröffentlichung der Berichte. Details wurden nicht genannt.

Vor gut einem Jahr hatten der englische Finanzinvestor Metric und der deutsche Investor ICS über ihre in Luxemburg ansässige MCP A Holding die Mehrheit an dem angeschlagenen oberösterreichischen Zulieferer übernommen. Bereits im Vorjahr wurden mit der gleichen Begründung Veröffentlichungstermine verschoben.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma