HSBC zahlt im Libor-Streit 100 Millionen US-Dollar

London (APA/Reuters) - Die britische Großbank HSBC hat einen Rechtsstreit in den USA wegen des Vorwurfs der Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor beigelegt. Das Institut stimmte der Zahlung von 100 Millionen US-Dollar (rund 81,2 Millionen Euro) zu, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen eines Bezirksgerichts in Manhattan hervorgeht.

Demnach wies die Bank jegliches Fehlverhalten zurück, stimmte der Einigung aber zu, um Risiken und Kosten zu vermeiden. Zuvor hatten schon die Deutsche Bank 240 Millionen Dollar, die britische Barclays 120 Millionen und die US-Bank Citigroup 130 Millionen Dollar zur Beilegung des Streits gezahlt.

Hedgefonds und andere Investoren beschuldigen mehrere Großbanken, von 2006 bis mindestens 2010 den Libor-Zins künstlich niedrig gehalten zu haben, um ihre eigenen Gewinne nach oben zu treiben. Vom Libor hängen weltweit direkt oder indirekt Transaktionen an den Finanzmärkten im Wert von 450 Billionen Dollar ab. Wegen Manipulationen wurden weltweit bereits Strafen in Milliarden-Höhe verhängt.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold