HSBC zahlt Strafe von 12,5 Millionen Dollar an US-Börsenaufsicht

Washington/London (APA/Reuters) - Die US-Börsenaufsicht hat gegen die britische Großbank HSBC eine Strafe von 12,5 Millionen Dollar (10,07 Mrd. Euro) verhängt. Die Behörde SEC teilte am Dienstag mit, dass die Schweizer Tochter HSBC Private Bank ihren US-Kunden illegale Dienstleistungen angeboten habe.

Mitarbeiter des Kreditinstituts sollen mindestens 40 Mal in die USA gereist sein, um dort Kunden zu werben und Anlageberatungen ohne die notwendige Zulassung angeboten zu haben. HSBC Private Bank räumte das Fehlverhalten ein. Ein Sprecher sagte, das Geldinstitut sei erleichtert, eine Einigung mit der Börsenaufsicht erzielt zu haben.

Die Schweizer HSBC-Tochter bleibt weiter im Visier des US-Justizministeriums, das gegen rund ein Dutzend weitere Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt.

Ein Steuerstreit mit den USA kam die Credit Suisse bereits im Februar teuer zu stehen. Die SEC belegte die Schweizer Großbank mit einer Strafe von 196 Millionen Dollar. Credit Suisse räumte ein, für US-Kunden grenzüberschreitende Handels- und Anlageberatungsdienstleistungen bereitgestellt zu haben, ohne dafür die Zulassung des Aufsehers zu haben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen