HSBC zahlt Strafe von 12,5 Millionen Dollar an US-Börsenaufsicht

Washington/London (APA/Reuters) - Die US-Börsenaufsicht hat gegen die britische Großbank HSBC eine Strafe von 12,5 Millionen Dollar (10,07 Mrd. Euro) verhängt. Die Behörde SEC teilte am Dienstag mit, dass die Schweizer Tochter HSBC Private Bank ihren US-Kunden illegale Dienstleistungen angeboten habe.

Mitarbeiter des Kreditinstituts sollen mindestens 40 Mal in die USA gereist sein, um dort Kunden zu werben und Anlageberatungen ohne die notwendige Zulassung angeboten zu haben. HSBC Private Bank räumte das Fehlverhalten ein. Ein Sprecher sagte, das Geldinstitut sei erleichtert, eine Einigung mit der Börsenaufsicht erzielt zu haben.

Die Schweizer HSBC-Tochter bleibt weiter im Visier des US-Justizministeriums, das gegen rund ein Dutzend weitere Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt.

Ein Steuerstreit mit den USA kam die Credit Suisse bereits im Februar teuer zu stehen. Die SEC belegte die Schweizer Großbank mit einer Strafe von 196 Millionen Dollar. Credit Suisse räumte ein, für US-Kunden grenzüberschreitende Handels- und Anlageberatungsdienstleistungen bereitgestellt zu haben, ohne dafür die Zulassung des Aufsehers zu haben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte