HP und Lenovo legen trotz schrumpfender PC-Verkäufe zu

Stamford (Connecticut/USA) - Obwohl Kunden weltweit weniger Interesse an klassischen Personal Computern haben, konnten die Hersteller HP und Lenovo ihre PC-Verkäufe ausbauen. Das zeigen vorläufige Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner für das erste Quartal 2015. Demnach sanken die PC-Verkäufe weltweit um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

71,1 Millionen Geräte seien in den ersten drei Monaten des Jahres verkauft worden, berichteten die Marktforscher am Freitag.

Unter den fünf größten PC-Verkäufern weltweit hätten nur HP und Lenovo ihren Absatz steigern können, schrieb Gartner. HP legte um 5,7 Prozent zu. Lenovo ist nach Angaben von Gartner einer der beliebtesten Anbieter von hybriden Notebooks, die sich umklappen und aufstellen lassen. Das Unternehmen konnte seinen Marktanteil insgesamt von 17 auf knapp 19 Prozent ausbauen und seinen Absatz im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent steigern.

Lenovo sorgte kürzlich für einen Skandal, weil es aggressive Software auf seinen Rechnern vorinstalliert hatte, die ungewollte Werbung anzeigte und Internetverbindungen von Kunden entschlüsselte. Nach Kundenprotesten stoppte der Hersteller dieses Vorgehen.

Die PC-Verkäufe sinken seit Jahren, weil Kunden sich Tablets und Smartphones zuwenden. Allerdings hatte Gartner noch im vergangenen Sommer damit gerechnet, dass die Verkäufe 2015 wieder etwas zulegen würden. Nun geht die Analysefirma von einem leichten Rückgang aus. Eine Erholung sei erst in den nächsten fünf Jahren zu erwarten.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co