Hotelkette Marriott bei Starwood-Übernahme auf Zielgerade

New York - In der milliardenschweren Übernahmeschlacht um die US-Hotelkette Starwood steht Konkurrent Marriott vor dem Ziel. Die Gegenbieter um den chinesischen Versicherer Anbang zogen am Donnerstag überraschend ihr jüngstes Offert über rund 14 Mrd. Dollar (12,3 Mrd. Euro) zurück.

Damit ist nun der Weg für Marriott frei, den Hotelbetreiber der Sheraton- und Westin-Häuser zu kaufen und zum weltweiten Marktführer mit insgesamt etwa 5.700 Hotels aufzusteigen. Zuvor hatten sich beide Interessenten eine Bieterschlacht geliefert und ihre Angebote für Starwood stetig erhöht. Nun sollen die Aktionäre beider US-Firmen am 8. April über den Zusammenschluss abstimmen.

Aufgrund verschiedener Marktüberlegungen habe sich das Konsortium entschieden, das Offert nicht weiterzuverfolgen, teilte Anbang mit. Weitere Details wurden nicht genannt, was für Spekulationen über die Beweggründe sorgte. Medienberichten zufolge hätte die chinesische Versicherungsaufsicht Einwände gegen die Übernahme haben können. Starwood hatte zuletzt bereits ein Kaufangebot von Marriott über 13,6 Mrd. Dollar beziehungsweise rund 75 Dollar je Aktie angenommen. Kurz darauf hatte allerdings das Anbang-Konsortium, zu dem auch die Beteiligungsgesellschaften J.C. Flowers und Primavera Capital gehören, noch mal nachgelegt.

Im nachbörslichen Handel gab die Marriott-Aktie um knapp fünf Prozent nach, das Starwood-Papier fiel um 4,4 Prozent. Zu Marriott gehören Hotelbetreiber wie Ritz-Carlton, Bvlgari, Renaissance, Fairfield und Courtyard.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest