Hotelierkongress: Touristiker setzen auf Bildung

Wien/Kitzbühel - Um die Qualität im Tourismus praxisnah zu steigern, engagiert sich die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) verstärkt im Weiterbildungsbereich. "Wir müssen raus aus der Komfortzone, unsere Zukunft gestalten und auch in der Bildung härter aufstehen", sagte ÖHV-Präsident Gregor Hoch am Montag auf dem Jahreskongress der Hoteliers in Kitzbühel.

Die ÖHV bietet bereits gemeinsam mit der Tourismusschule Semmering das Trainee-Tourismuskolleg für eine branchenspezifische Ausbildung für das Hotel- und Tourismusmanagement an und richtet sich damit an Maturanten, die es in die Branche zieht. Dieses Angebot wird heuer im Herbst 2015 auf den Westen Österreichs ausgedehnt und auch in Innsbruck angeboten.

Auf den Weg zur Führungskraft begleitet die Interessenvertretung mit der Abteilungsleiter-Akademie und für aktive Hoteliers gibt es die berufsbegleitende Unternehmer-Akademie.

"Mit dem Management Center Innsbruck (MCI) haben wir nun einen Lehrgang für Destinationsmanager entwickelt, der ab dem Frühjahr angeboten wird", erklärte ÖHV-Co-Präsidentin Michaela Reitterer.

"Das Thema, das uns in den nächsten Jahren interessieren wird, ist die Internationalisierung." Zudem sei der Lehrgang für den Online-Vertrieb angepasst worden, um hier zeitgemäßes Wissen zu vermitteln. "Wir wollen den Fokus auf die Online-Medien und die Online-Vermarktung legen und müssen heute unsere Mitarbeiter dafür ausbilden", betonte Reitterer. Zu diesem Zweck werden im Zuge des Lehrgangs ab Mitte April sogenannte "Revenue-Manager" ausgebildet, deren Aufgabe es ist, den Hotelzimmerpreis an die jeweils aktuelle Auslastung anzupassen.

Auch der Informationsfluss von der Theorie in die Praxis wird forciert: "Gemeinsam mit den Fachhochschulen publizieren wir die Kurzfassungen der Forschungsergebnisse, die dann alle ÖHV-Mitglieder erhalten", kündigte Hoch an.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte