Hotelbesitzer protestieren gegen Touristenabgabe auf Mallorca

Die Hotelbesitzer auf Mallorca haben gegen die Einführung einer Übernachtungsabgabe für Touristen auf der spanischen Ferieninsel protestiert. "Das ist ein direkter Angriff auf die weltweite Konkurrenzfähigkeit der Balearen-Inseln", betonte der Hotelierverband FEHM am Mittwoch in einer Erklärung.

Die Steuer bürde den Urlaubern auf Mallorca und den Nachbarinseln zusätzliche Kosten auf. "Was mit den Einnahmen geschehen wird, bleibt im Unklaren", beklagte der Verband.
Das Regionalparlament der Inselgruppe hatte am Dienstag mit den Stimmen der regierenden Linksparteien die Einführung der umstrittenen Steuer beschlossen. Die Abgabe wird je nach Art der Unterkunft zwischen 0,25 und 2,00 Euro pro Nacht betragen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen sie nicht bezahlen. Die Abgabe soll vom 1. Juli an auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln Menorca, Ibiza und Formentera erhoben werden.
In der Nebensaison werden die jeweiligen Sätze auf die Hälfte reduziert. Die Einnahmen in Höhe von 50 bis 80 Mio. Euro im Jahr sollen unter anderem für Umweltschutzmaßnahmen und eine Verbesserung touristischer Einrichtungen ausgegeben werden.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt