Hornbach legte im dritten Quartal weiter zu

Neustadt an der Weinstraße (APA/dpa) - Die Lust zum Heimwerken bleibt ungebrochen: Der deutsche Baumarktkonzern Hornbach hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als im Vorjahr. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von seinem europäischen Geschäft und dem Baustoffhandel, wie Hornbach heute, Donnerstag, mitteilte. Die deutschen Kunden hielten sich hingegen zurück. Hier verzeichnete der Konzern nur ein leichtes Wachstum.

Insgesamt stieg der Umsatz im Ende November beendeten dritten Quartal um 4 Prozent auf gut 1 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Fläche, also bereinigt um Eröffnungen oder Schließungen, lag das Plus bei 2,7 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebit) sank hingegen um knapp 2 Prozent auf 29,2 Mio. Euro, der Überschuss blieb mit rund 15,8 Mio. Euro nahezu unverändert.

Hornbach investiert derzeit verstärkt in die Verzahnung des Einzelhandels mit dem Onlinegeschäft. Ende November betrieb der Konzern 156 stationäre Bau- und Gartenmärkte, davon 98 in Deutschland, sowie Online-Shops in Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern.

Auch für das vierte Quartal geht Hornbach von höheren Kosten für die Digitalisierung aus. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. So soll das operative Ergebnis (Ebit) im Gesamtjahr lediglich auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 156,8 Mio. Euro liegen. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.

Bogota (APA/AFP) - Kolumbien ist einem UNO-Bericht zufolge nach wie vor der größte Kokain-Produzent der Welt. Die in dem südamerikanischen Land hergestellte Menge der Droge sei 2017 um 31 Prozent auf 1.379 Tonnen gestiegen, erklärte das UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (ONUDC) am Mittwoch bei der Vorstellung seines Jahresberichts in Bogota.
 

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Kolumbien bleibt größter Kokain-Produzent der Welt

Brüssel/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook droht nach Angaben aus EU-Kreisen Strafmaßnahmen wegen der Nichteinhaltung von Verbraucherschutz-Verordnungen. "Es gibt nur begrenzte Fortschritte und das geht schon zu lange so", erklärten die Insider am Mittwoch.
 

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Facebook drohen EU-Strafen im Streit über Verbraucherschutz - Insider

Seattle (APA/dpa) - Der Online-Händler Amazon will laut einem Medienbericht Supermarktketten in den kommenden Jahren spürbare Konkurrenz an Ort und Stelle machen. Bis zum Jahr 2021 werde die Schaffung von 3.000 AmazonGo-Geschäften ohne Kassierer erwogen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen.
 

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Amazon plant 3.000 Geschäfte ohne Kassierer bis 2021 - Kreise