Hongkong-Proteste weiten sich trotz Furcht vor Polizeigewalt aus

Hongkong (Reuters) - Trotz der Furcht vor einem Eingreifen der Polizei am chinesischen Nationalfeiertag sind auch am Mittwochmorgen Tausende Demonstranten in Hongkong auf die Straße gegangen. Eine Fahnenzeremonie unter Teilnahme des Hongkonger Verwaltungschefs Leung Chun-Ying blieb zunächst friedlich. Die Demonstranten fordern neben mehr Demokratie auch seinen Rücktritt.

Hongkong. Trotz der Furcht vor einem Eingreifen der Polizei am chinesischen Nationalfeiertag sind auch am Mittwochmorgen Tausende Demonstranten in Hongkong auf die Straße gegangen. Eine Fahnenzeremonie unter Teilnahme des Hongkonger Verwaltungschefs Leung Chun-Ying blieb zunächst friedlich. Die Demonstranten fordern neben mehr Demokratie auch seinen Rücktritt.

Die Proteste weiteten sich auf das Einkaufsviertel Tsim Sha Tsui aus. Auf den Straßen waren zunächst nur wenige Polizisten zu sehen. Die Demonstranten befürchten, dass die Regierung die Straßen der Wirtschaftsmetropole mit Gewalt räumen lassen könnte. An der Börse in Hongkong wird wegen des Feiertags erst wieder am Freitag gehandelt.


Die größten Massenproteste seit der Aufnahme der ehemaligen britischen Kolonie in den chinesischen Staat 1997 entzündeten sich am Beschluss der kommunistischen Führung in Peking, bei der Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs 2017 nur handverlesene Kandidaten zuzulassen. Damit ist eine Kandidatur von Regierungskritikern faktisch unmöglich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro