Honeywell plant Abspaltung von Geschäftsfeldern

Morristown. Der Industrie-Konzern Honeywell plant Insidern zufolge die milliardenschwere Abspaltung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsaktivitäten und die Schaffung von mindestens zwei börsennotierten Unternehmen. Mit dem Schritt wolle das Unternehmen seine Struktur verschlanken, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Sonntag.

Honeywell erwäge, das Turbolader-Geschäft in eines der beiden neuen Firmen auszugliedern. Derzeit gehört es zum Bereich Luft- und Raumfahrt. Honeywell könnte das Vorhaben bereits in dieser Woche verkünden.

Der in Morristown (US-Staat New Jersey) ansässige Konzern ist derzeit an der Börse rund 109 Milliarden Dollar (93,11 Mrd. Euro) wert. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern. Honeywell ist in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Transportsysteme, Spezialchemikalien sowie Automatisierungs- und Steuerungstechnik tätig.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen