Honda ruft weitere 4,5 Millionen Autos wegen Airbag-Problems zurück

Tokio - Der drittgrößte japanische Autobauer Honda ruft wegen möglicher Airbag-Probleme weitere 4,5 Millionen Autos weltweit in die Werkstätten zurück. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Wie andere Autohersteller überprüfe Honda Fahrzeuge auf möglicherweise defekte Airbags.

Dabei sei festgestellt worden, dass die Gasdichte in einigen Generatoren unausgeglichen sei, was zu Problemen führen könne, sagte ein Honda-Sprecher. Mit der erneuten Rückrufaktion steigt die Zahl der allein von Honda zurückgerufenen Autos auf 24,5 Millionen.

Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Weltweit werden mittlerweile acht Todesfälle und über hundert Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht.

Der japanische Airbag-Hersteller Takata ist noch auf der Suche nach der Ursache und untersucht derzeit, ob das wichtigste Treibgas in den Airbags, Ammoniumnitrat, unter bestimmten Bedingungen anfällig ist. Takata selbst hatte im Mai in den USA den Rückruf von insgesamt fast 34 Millionen Autos veranlasst.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro