Holzkonzern Egger platzierte 150 Mio. Euro schwere Hybridanleihe

St. Johann in Tirol (APA) - Der Tiroler Holzkonzern Egger hat seine Hybridanleihe im Markt platziert, das Volumen beträgt 150 Mio. Euro. Angestrebt wurde eine Notierung im unteren dreistelligen Bereich. Die Emission war ausschließlich an institutionelle Investoren gerichtet, zugeschlagen haben primär Europäer. Der Kupon wurde "aufgrund des großen Interesses" bei 4,875 Prozent festgelegt, teilte Egger am Dienstag mit.

"Mit diesem Emissionserlös werden wir, neben der allgemeinen Unternehmensfinanzierung, das aktuelle und künftige strategische Investitionsprogramm als Basis für langfristig profitables Wachstum unterstützen, sowie unsere Finanzierungsstruktur optimieren und unsere Eigenmittelbasis stärken", so Thomas Leissing, Sprecher der Egger Gruppenleitung und zuständig für Finanzen und Verwaltung.

Das Familienunternehmen beschäftigt ca. 9.000 Mitarbeiter, die an 18 Standorten weltweit Holzwerkstoffen (Span-, OSB- und MDF-Platten) sowie Schnittholz herstellen. Damit erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 2,38 Mrd. Euro.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen