Hollande will sich Protesten gegen Reform nicht beugen

Paris - Der französische Präsident Francois Hollande will sich den Massenprotesten gegen seine geplante Arbeitsmarktreform nicht beugen. "Das Gesetz wird nicht zurückgezogen", sagte der sozialistische Politiker in einem am späten Montagabend veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Sud Ouest".

Auch an dem besonders umstrittenen Vorhaben, Arbeitgebern eine größere Freiheit beim Aushandeln von Arbeitszeiten und Löhnen zu geben, werde nicht gerüttelt, sagte Hollande weiter. Der entsprechende Passus im Gesetz werde im Kern beibehalten, bekräftigte der Präsident.

Gegen die Reform, die Hollandes sozialistische Regierung in erster Lesung ohne Abstimmung durch das Parlament gebracht hatte, demonstrieren seit Wochen Hunderttausende in Frankreich. Zeitweise gab es Engpässe bei der Versorgung beispielsweise mit Benzin. Vielerorts lieferten sich Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei.

Das Gesetzesvorhaben muss als nächstes den Senat passieren und anschließend von der Nationalversammlung verabschiedet werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro