HolcimLafarge-Angestellte fordern Ausbau der Arbeitnehmerrechte

Zürich - Im Zug der Vorbereitung der Fusion der Zementkonzerne Holcim und Lafarge hat sich am Montag auch die Arbeitnehmerschaft zu Wort gemeldet. Mit einer Kundgebung vor dem Hallenstadion in Zürich forderte sie die Aktionäre auf, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen.

Zur Kundgebung vor Beginn der ordentlichen Generalversammlung von Holcim fanden sich rund 50 Vertreter der Arbeitnehmerschaft ein. Auf Plakaten und mit Flugblättern, die sie den Aktionären überreichten, forderten sie eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte bei der Fusion.

So sollen die zwei Zementkonzerne allen jetzigen Angestellten den Erhalt des Arbeitsplatzes für mindestens zwei Jahre garantieren. Zudem sollen Holcim und Lafarge sofort die Verhandlungen über ein globales Rahmenabkommen und für einen neuen europäischen Betriebsrat aufnehmen.

Besorgt zeigten sich die Vertreter insbesondere über die Zukunft der rund 15.000 Beschäftigten jener Bereiche, die die beiden Konzerne aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen wollen.

Der bereits bestimmte Käufer, der irische Zementkonzern CRH, gelte als ein wenig arbeitnehmerfreundliches Unternehmen, schreiben die Gewerkschaften auf ihrem Flugblatt. Die Unternehmen sollen gerade gegenüber diesen Angestellten ihre soziale Verantwortung übernehmen.

Bei der ordentlichen Generalversammlung ist die Fusion kein Tagesordnungspunkt. Über das Zusammengehen mit Lafarge entscheiden die Holcim-Aktionäre erst an der außerordentlichen Generalversammlung am 8. Mai.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai