HolcimLafarge-Angestellte fordern Ausbau der Arbeitnehmerrechte

Zürich - Im Zug der Vorbereitung der Fusion der Zementkonzerne Holcim und Lafarge hat sich am Montag auch die Arbeitnehmerschaft zu Wort gemeldet. Mit einer Kundgebung vor dem Hallenstadion in Zürich forderte sie die Aktionäre auf, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen.

Zur Kundgebung vor Beginn der ordentlichen Generalversammlung von Holcim fanden sich rund 50 Vertreter der Arbeitnehmerschaft ein. Auf Plakaten und mit Flugblättern, die sie den Aktionären überreichten, forderten sie eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte bei der Fusion.

So sollen die zwei Zementkonzerne allen jetzigen Angestellten den Erhalt des Arbeitsplatzes für mindestens zwei Jahre garantieren. Zudem sollen Holcim und Lafarge sofort die Verhandlungen über ein globales Rahmenabkommen und für einen neuen europäischen Betriebsrat aufnehmen.

Besorgt zeigten sich die Vertreter insbesondere über die Zukunft der rund 15.000 Beschäftigten jener Bereiche, die die beiden Konzerne aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen wollen.

Der bereits bestimmte Käufer, der irische Zementkonzern CRH, gelte als ein wenig arbeitnehmerfreundliches Unternehmen, schreiben die Gewerkschaften auf ihrem Flugblatt. Die Unternehmen sollen gerade gegenüber diesen Angestellten ihre soziale Verantwortung übernehmen.

Bei der ordentlichen Generalversammlung ist die Fusion kein Tagesordnungspunkt. Über das Zusammengehen mit Lafarge entscheiden die Holcim-Aktionäre erst an der außerordentlichen Generalversammlung am 8. Mai.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post