Holcim-Aktionäre segneten Fusion mit Lafarge ab

Die Aktionäre des Schweizer Zementkonzerns Holcim haben der Fusion mit der französischen Lafarge zugestimmt. Bei der außerordentlichen Generalversammlung in Zürich sagten sie mit 93,74 Prozent der Stimmen Ja zur Hochzeit mit dem französischen Konkurrenten.

Mit Nein stimmten am Freitag lediglich 5,94 Prozent der 738 Aktionäre. Mit der Zustimmung zur Kapitalerhöhung sei die wichtigste Hürde auf dem Weg zur Fusion genommen, sagte ein sichtlich erleichterter Holcim-Verwaltungsratspräsident Wolfang Reitzle.

Jetzt müssen noch die Lafarge-Aktionäre ihre Anteile Holcim andienen. Damit die Fusion zustande kommt, müssen mindesten zwei Drittel der Lafarge-Aktionäre ihre Titel gegen neue Aktien des gemeinsamen Konzerns LafargeHolcim umtauschen. Für 10 eigene Titel sollen sie 9 Aktien von LafargeHolcim erhalten. Das Umtauschangebot wird im Juni beginnen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro