Hoher Auftragseingang hält Zulieferer Continental auf Kurs

Hannover (APA/Reuters) - Der deutsche Zulieferer Continental sieht sich dank Rekordaufträgen auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Der Konzern mit Sitz in Hannover bekräftigte am Dienstag die jüngst gesenkte Prognose einer operativen Umsatzrendite von mehr als 10 (Vorjahr 10,9) Prozent. Der Auftragseingang der Automotive Group kletterte um 15 Prozent auf 11 Mrd. Euro und war damit den Angaben zufolge so hoch wie nie zuvor.

Für Gegenwind sorgten in den ersten drei Monaten negative Währungseinflüsse und weitere Belastungen. Dadurch sank der Betriebsgewinn um 9 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Continental hatte erst im April die Jahresprognose gesenkt. Grund sind negative Währungs- und Bewertungseffekte, die das Ergebnis mit rund 100 Mio. Euro belasten. Insgesamt rechnet der DAX-Konzern im ersten Halbjahr mit Belastungen von rund 150 Mio. Euro, die sich im Jahresverlauf voraussichtlich nicht mehr ausgleichen lassen. Die Prognose für den Konzernumsatz bekräftigte Conti. Er soll um knapp sieben Prozent auf rund 47 (Vorjahr 44) Mrd. Euro steigen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro