Hohe Nachfrage nach Seidentüchern und Parfüm kurbelt Hermès-Umsatz an

Paris (APA/Reuters) - Die weiter anziehende Nachfrage nach Luxusartikeln hat dem französischen Hermès-Konzern ein überraschend hohes Umsatzplus beschert. Vor allem Parfüm und Seidentücher seien zuletzt zunehmend gefragt gewesen. Nach China hätten nun auch wieder die Geschäfte in Europa und den USA zugelegt.

Der Umsatz des für seine Edel-Handtaschen bekannten Konzerns zog im Sommerquartal auf vergleichbarer Basis um 11,3 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro an und damit stärker als erwartet.

Luxusgüterkonzerne wie Hermès, LVMH und Kering sehen sich dank der wieder zunehmenden Nachfrage aus China seit einiger Zeit im Aufwind. Nach der Flaute wegen des Antikorruptionskampfs in dem Land und der Sorge vor Terroranschlägen reisen reiche Chinesen wieder häufiger zum Einkaufen nach Europa. Allerdings trübt der starke Euro etwas die Geschäftsaussichten. Hermès-Aktien legten nach den Quartalszahlen knapp ein Prozent zu.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018