Hohe Nachfrage nach AUA-Flügen hielt im November an

Wien/Schwechat/Frankfurt (APA) - Die Nachfrage nach AUA-Flügen bleibt auf Höhenflug. Im November verbuchte die österreichische Lufthansa-Tochter 9,3 Prozent mehr Passagiere als im gleichen Monat des Vorjahres. "Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die Aufstockung des Europa-Angebotes zurückzuführen", heißt es in einer Aussendung der AUA. Die ganze Lufthansa-Gruppe profitiert vom Ausfall des Konkurrenten Air Berlin.

Im November seien damit über 953.000 Passagiere befördert worden. Die Auslastung sei um 2,3 Prozentpunkte auf 73 Prozent gestiegen.

In den ersten elf Monaten zusammen hat die AUA fast 12 Mio. Passagiere befördert und damit mehr als im ganzen Jahr 2016 (rund 11,38 Millionen Passagiere). Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2016 kam es zu einem Anstieg der Passagierzahlen von 12,9 Prozent. Die Kapazität (Passagierkilometer) war um 6,9 Prozent gestiegen, die verkaufte Menge an Passagierkilometern um 7,7 Prozent, was in Summe zu einem Plus bei der Auslastung von 0,6 Prozentpunkten auf 77,1 Prozent entsprach.

Die ganze Lufthansa-Gruppe hat im November um ein Drittel mehr Passagiere als im Vorjahresmonat befördert - damals waren aber wegen Streiks einige Flugtage ausgefallen. In den ersten elf Monaten zusammen gab es bei den Passagieren der Lufthansa-Gruppe einen Anstieg von 18,5 Prozent auf über 120 Millionen. Die Auslastung stieg um 1,9 Prozentpunkte auf 81,1 Prozent.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden