Hohe Kosten lasten auch 2015 auf Zulieferer Grammer

Frankfurt - Der deutsche Fahrzeugzulieferer Grammer rechnet wegen hoher Kosten für den Aus- und Umbau der weltweiten Produktion 2015 mit einem stagnierenden Gewinn. Daneben dürften sich auch die anhaltende Abschwächung im Markt für Landmaschinen und die unsichere Entwicklung im brasilianischen Lkw-Markt auf das operative Ergebnis (Ebit) auswirken, erklärte der Hersteller von Kopfstützen, Armlehnen und Sitzen.

"Wir erwarten, beim Umsatz im Geschäftsjahr 2015 die Marke von 1,4 Mrd. Euro zu überschreiten und damit weiterhin spürbar zu wachsen", sagte Grammer-Chef Hartmut Müller und verwies auf die gute Auftragslage. Das Ebit des Unternehmens aus dem bayrischen Amberg werde 2015 jedoch nur auf dem Vorjahresniveau liegen.

Bereits im vergangenen Jahr lasteten Umbaukosten auf dem Konzern. So wird in Tschechien die Produktion in zwei neue Werke verlagert, in Nord- und Südamerika und in China läuft die Fertigung an neuen Standorten an. Das Ebit schrumpfte um eine Million auf 57 Mio. Euro, obwohl der Umsatz um acht Prozent auf 1,37 Mrd. Euro kletterte. Dank eines besseren Finanzergebnisses legte das Ergebnis nach Steuern um 14 Prozent auf 33,6 Mio. Euro zu. Die Anleger sollen eine um 15 Prozent auf 0,75 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los