Hohe Kosten lasten auch 2015 auf Zulieferer Grammer

Frankfurt - Der deutsche Fahrzeugzulieferer Grammer rechnet wegen hoher Kosten für den Aus- und Umbau der weltweiten Produktion 2015 mit einem stagnierenden Gewinn. Daneben dürften sich auch die anhaltende Abschwächung im Markt für Landmaschinen und die unsichere Entwicklung im brasilianischen Lkw-Markt auf das operative Ergebnis (Ebit) auswirken, erklärte der Hersteller von Kopfstützen, Armlehnen und Sitzen.

"Wir erwarten, beim Umsatz im Geschäftsjahr 2015 die Marke von 1,4 Mrd. Euro zu überschreiten und damit weiterhin spürbar zu wachsen", sagte Grammer-Chef Hartmut Müller und verwies auf die gute Auftragslage. Das Ebit des Unternehmens aus dem bayrischen Amberg werde 2015 jedoch nur auf dem Vorjahresniveau liegen.

Bereits im vergangenen Jahr lasteten Umbaukosten auf dem Konzern. So wird in Tschechien die Produktion in zwei neue Werke verlagert, in Nord- und Südamerika und in China läuft die Fertigung an neuen Standorten an. Das Ebit schrumpfte um eine Million auf 57 Mio. Euro, obwohl der Umsatz um acht Prozent auf 1,37 Mrd. Euro kletterte. Dank eines besseren Finanzergebnisses legte das Ergebnis nach Steuern um 14 Prozent auf 33,6 Mio. Euro zu. Die Anleger sollen eine um 15 Prozent auf 0,75 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

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Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche

Paris/Berlin (APA/dpa) - Ein einsames Schiff auf dem Meer - bei Sturm und bei Sonnenschein. Das ist auf einem großen Wandteppich im Wintergarten des Pariser Élyséepalastes zu sehen. Manche interpretieren das Werk des zeitgenössischen Künstlers Pierre Alechinsky als eine Anspielung auf die schwierige Lage von Hausherr Emmanuel Macron.
 

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Kampf geht weiter: Macron will mehr Ergebnisse bei Europa-Reform

Brüssel (APA) - Die Finanzminister der Eurogruppe kommen am kommenden Montag in Luxemburg zusammen, um über die Reform des Euro-Rettungsschirms ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) zu beraten. Dabei geht es vor allem um den erleichterten Zugang zu einer Kreditlinie, welche den Euro-Staaten als vorbeugende Maßnahme zur Verfügung steht, bisher aber noch nie in Anspruch genommen wurde.
 

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Eurogruppe berät über Reform des Euro-Rettungsschirms ESM