Hohe Kapitalspritze für Karstadt und Kaufhof geplant

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der neue deutsche Warenhausriese aus Karstadt und Kaufhof soll von seinen teils österreichischen Eignern mit einer größeren Kapitalspritze auf den Weg geschickt werden. Es gebe Pläne, das Joint Venture mit Barmitteln auszustatten, sagten mehrere Insider am Montag Eigner wollten Barmittel in einer Höhe von rund 400 Millionen Euro einbringen, berichtete die "WirtschaftsWoche".

Danach sollen die Signa-Holding des Tiroler Karstadt-Eigners Rene Benko und der kanadische Kaufhof-Eigner HBC je rund 100 Mio. Euro in bar einbringen. Aus einer Immobilien-Transaktion sollten zudem weitere 200 Mio. Euro kommen. HBC wollte die Angaben nicht kommentieren, ein Signa-Sprecher war nicht zu erreichen.

Der Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmen solle sich in Köln befinden, berichtete das Blatt weiter. Dort ist auch die Kaufhof-Zentrale angesiedelt. Welche Folgen dies für die Essener Karstadt-Zentrale haben werde, sei offen, sagte ein Insider.

HBC und Signa haben sich Insidern zufolge auf einen Zusammenschluss der beiden Ketten verständigt. Die Übereinkunft soll nun auch bald offiziell verkündet werden.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

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Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

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EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen