Hohe Kapitalspritze für Karstadt und Kaufhof geplant

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der neue deutsche Warenhausriese aus Karstadt und Kaufhof soll von seinen teils österreichischen Eignern mit einer größeren Kapitalspritze auf den Weg geschickt werden. Es gebe Pläne, das Joint Venture mit Barmitteln auszustatten, sagten mehrere Insider am Montag Eigner wollten Barmittel in einer Höhe von rund 400 Millionen Euro einbringen, berichtete die "WirtschaftsWoche".

Danach sollen die Signa-Holding des Tiroler Karstadt-Eigners Rene Benko und der kanadische Kaufhof-Eigner HBC je rund 100 Mio. Euro in bar einbringen. Aus einer Immobilien-Transaktion sollten zudem weitere 200 Mio. Euro kommen. HBC wollte die Angaben nicht kommentieren, ein Signa-Sprecher war nicht zu erreichen.

Der Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmen solle sich in Köln befinden, berichtete das Blatt weiter. Dort ist auch die Kaufhof-Zentrale angesiedelt. Welche Folgen dies für die Essener Karstadt-Zentrale haben werde, sei offen, sagte ein Insider.

HBC und Signa haben sich Insidern zufolge auf einen Zusammenschluss der beiden Ketten verständigt. Die Übereinkunft soll nun auch bald offiziell verkündet werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte