Hohe Flugzeug-Nachfrage beschert Boeing Rekordumsatz

Gute Geschäfte mit Verkehrsflugzeugen haben dem Airbus-Rivalen Boeing einen Rekordumsatz beschert. Eingedämmte Produktionskosten für das Flaggschiff 787 Dreamliner hätten zudem den Gewinn im vierten Quartal deutlich in die Höhe getrieben, teilte der US-Konzern am Mittwoch mit. In diesem Jahr soll die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge nochmals steigen. Boeing-Aktien verteuerten sich infolge der Nachrichten um mehr als vier Prozent.

Unter dem Strich verdiente der Konzern im abgelaufenen Quartal mit 1,47 Milliarden Dollar 19 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Analysten hatten etwas weniger erwartet. Auch der Umsatzanstieg von drei Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar lag über den Erwartungen.

Dieses Jahr sollen nun 750 bis 755 Jets an Kunden gehen. 2014 waren es 723 Maschinen, im Jahr davor 648. Damit hatte Boeing zuletzt vor Airbus gelegen. Der Rivale aus Europa hatte indes 1456 Bestellungen für 2014 gemeldet - 24 mehr als Boeing.

Beide Hersteller modernisieren derzeit ihre Produktpalette, hinzu kommt das starke Wachstum des Flugverkehrs in Asien. Analysten gehen allerdings angesichts sinkender Ölpreise davon aus, dass die Nachfrage nach neuen Verkehrsfliegern mit verbrauchsärmeren Turbinen ihren Höhepunkt bereits erreicht hat.

Airbus-Aktien lagen am Mittwoch in einem steigenden Gesamtmarkt leicht im Minus.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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