Hofer-Mobilfunker HoT hat drei Monate nach dem Start 167.000 Kunden

Wien/Sattledt (APA) - Zu Jahresbeginn 2015 ist der Lebensmitteldiskonter Hofer mit dem Mobilfunkangebot HoT gestartet, mittlerweile wird es von 167.000 Kunden genutzt. 44 Prozent aller Nummernportierungen in Österreich entfielen in den ersten drei Monaten auf HoT, rechnete am Mittwoch ventocom-Chef Michael Krammer vor. ventocom wickelt für Hofer das HoT-Angebot als sogenannter "virtueller Mobilfunkanbieter" ab.

Noch heuer soll ein weiterer ventocom-Partner präsentiert werden, der dem Vernehmen nach aus den Bereichen Versicherungen, Banken oder Medien kommen wird. Ein weiterer Handelspartner werde es jedenfalls nicht, hier gebe es eine Exklusivvereinbarung mit Hofer, versicherte Krammer. Er hatte vor der ventocom-Gründung die Mobilfunkanbieter tele.ring und Orange geleitet und ist mittlerweile im Zweitberuf Präsident des Wiener Fußballklubs Rapid.

Das Erfolgsrezept von HoT ist laut Krammer dessen Einfachheit und Preistransparenz sowie das "One-Stop-Shopping ohne Shop", also die Abwicklung sämtlicher Services über das Internet. So würden bereits 30.000 Kunden die automatische Aufladung nützen. Die Kinderkrankheiten bei der Rufnummernportierung habe man mittlerweile voll im Griff, die Mitnahme der Telefonnummer könne nun ebenfalls vollständig online ablaufen. "Hier war die Lernquote gewaltig", so Krammer vor Journalisten.

Dass bei der Portierung noch immer eine Gebühr von 19 Euro an den abgebenden Mobilfunker zu zahlen ist, stört Krammer. Er sieht hier die Regulierungsbehörde gefordert.

65 Prozent der HoT-Kunden nutzen derzeit den Flex-Tarif, 29 Prozent das Fix-Modell, wobei es einen Trend vom Flex- hin zum Fix-Tarif gebe. 6 Prozent haben sich für einen Datentarif entschieden. Noch im Mai soll ein Roaming-Paket dazu kommen.

ventocom wurde 2013 gegründet und hat mittlerweile 20 Mitarbeiter und beschäftigt weitere 30 Personen bei einem Call Center-Anbieter. Die hatten zum Start von HoT mehr als genug zu tun. Alleine am ersten Tag gab es 12.000 Anrufer. "Da saßen wir alle beim Telefon, ich auch", so Krammer.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los