Höherer Ölpreis beschert Wall Street Gewinne

Die US-Börsen sind am Freitag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Für gute Stimmung vor dem Wochenende sorgte nach Angaben von Händlern der wieder leicht zulegende Ölpreis und Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen.

Nach Yellens Einschätzung ist die US-Wirtschaft auf einem guten Weg, die Fed bleibe auf Kurs für weitere Zinserhöhungen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,5 Prozent im Plus bei 17.635 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,6 Prozent auf 2053 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,7 Prozent auf 4880 Stellen.

Yahoo-Aktien legten 1,5 Prozent zu. Zuvor hatte die Technologie-Website "Re/code" berichtet, dass Yahoo die Frist für Kaufgebote für sein Internet-Geschäft um eine Woche bis zum 18. April verlängert hat. Einem Agenturbericht zufolge gehören der US-Telekomkonzern Verizon sowie Google zu den Bietern.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London