Höhere Kosten drückten Gewinn von deutscher Optikerkette Fielmann

Hamburg (APA/Reuters) - Das strahlende Sommerwetter hat für Fielmann eine Kehrseite. Deutschlands größte Optikerkette verkaufte im zweiten Quartal zwar mehr Sonnenbrillen und steigerte dadurch den Absatz. Weil sich damit aber weniger verdienen lässt als mit Sehbrillen oder gar aufwendigen Gleitsichtbrillen, schrumpfte jedoch der Gewinn. Hinzu kamen negative Währungseffekte sowie höhere Personalausgaben.

Wegen des Fachkräftemangels muss Fielmann höhere Löhne bezahlen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und vorhandene zu halten. Der Vorsteuergewinn sank dadurch im Zeitraum April bis Juni um 13 Prozent auf knapp 55 Millionen Euro, wie Fielmann am Donnerstag mitteilte.

Den Absatz steigerte der Marktführer in diesem Zeitraum um 3,4 Prozent auf 2,1 Millionen Brillen. Der Konzernumsatz legte um 2,3 Prozent auf rund 362 Mio. Euro zu. Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte Vorstandschef Günther Fielmann. Demnach soll der Vorsteuergewinn auf Niveau des Vorjahres liegen. Bei Absatz und Umsatz rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum wie 2017.

Die Expansion in Italien trieb Fielmann im ersten Halbjahr voran und eröffnete in Verona und Como neue Geschäfte. Damit stieg die Zahl der Niederlassungen in dem Land auf zwölf. In der zweiten Jahreshälfte sind sechs Neueröffnungen geplant. Vorlaufkosten von zwei Millionen Euro seien im Ergebnis der ersten sechs Monate berücksichtigt, hieß es. Insgesamt unterhielt der Konzern zur Jahresmitte 727 Niederlassungen, 16 mehr als vor einem Jahr.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen