Hochtief ringt um Abertis-Übernahme

Essen/Düsseldorf (APA/dpa) - Im Ringen um eine Übernahme des spanischen Autobahnbetreibers Abertis ist der deutsche Baukonzern Hochtief noch längst nicht am Ziel. Nachdem vor gut zwei Wochen die EU-Kommission grünes Licht gegeben hatte, fehlt immer noch die seit längerem erwartete Zustimmung der spanischen Börsenaufsicht CNMV.

Erst damit wäre der Startschuss für ein milliardenschweres Bieterrennen gefallen, dessen Ausgang allerdings völlig ungewiss ist. Am Mittwoch wollte Hochtief seine Bilanz vorlegen. Erwartet werden dann auch Aussagen zum Stand der Übernahmepläne.

Eröffnet worden war das Bieterverfahren Ende Oktober mit einem Offert über insgesamt 18,6 Mrd. Euro, mit der das mehrheitlich zum spanischen Baukonzern ACS gehörende deutsche Unternehmen ein Angebot des italienischen Konkurrenten Atlantia von 16,5 Mrd. Euro übertrumpft hatte. Sollte aber Abertis eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten, will Hochtief sein Offert dementsprechend reduzieren, wie CNMV am Montag nach Börsenschluss mitteilte.

Kommt es zu einer Bieterschlacht, hatte Atlantia allerdings bereits angedeutet, das Offert noch einmal deutlich erhöhen zu können. Das italienische Unternehmen hat wegen der geplanten Abertis-Übernahme für den 21. Februar eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Sollte Atlantia zum Zuge kommen, würde der größte Mautstraßenbetreiber der Welt aus der Taufe gehoben.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht