Hochschulstudien: Unis freuen sich schon auf Benchmarking

Wien - Die Universitäten freuen sich schon auf das von der Fachhochschulkonferenz (FHK) geforderte Benchmarking zwischen den beiden Hochschulsektoren. Bei der Aufrechnung von Bundesmitteln für Uni- und Fachhochschulabsolventen würden dann nämlich die unterschiedlichen Rahmenbedingungen sichtbar, so die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sonja Hammerschmid, in einer Aussendung.

Als Beispiel nannte Hammerschmid die Regelungen bezüglich Universitätszugang, Studiengebühren und Forschungsausgaben, die in den Berechnungen der FHK über die Bundesmittel genauso wenig berücksichtigt würden wie die Finanzierung der FH durch andere Gebietskörperschaften. Im Übrigen seien die Zahlen der FHK auch nicht nachvollziehbar.

Die Forderung nach einer Übertragung des FH-Qualitätssicherungssystems auf die Unis hält Hammerschmid für "müßig": Die Auditierung des gesamten universitäre Sektors sei ohnehin schon vorgesehen und werde auch längst praktiziert.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) bemängelte das Fehlen eines konkreten Konzepts zur Umstrukturierung des Hochschulsektors. Die FHK versuche stattdessen, "mit seichten Schlagwörtern zu beeindrucken", so die stellvertretende ÖH-Vorsitzende Lucia Grabetz (Verband Sozialistischer StudentInnen/VSStÖ) in einer Aussendung. Unter anderem forderte sie ein einheitliches Studienrecht für alle Hochschulsektoren.

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