H&M mit weniger Umsatz beim Weihnachts- und Frühjahrsgeschäft

Stockholm (APA/Reuters) - H&M hat in den Monaten Dezember bis Februar einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken im ersten Geschäftsquartal 2017/18 um 1,7 Prozent auf 46,2 Mrd. Kronen (4,6 Mrd. Euro) ohne Berücksichtigung von Mehrwertsteuern, wie der schwedische Konzern am Donnerstag mitteilte.

Die nach der Zara-Mutter Inditex weltweit zweitgrößte Mode-Kette hatte schon im Februar gewarnt, dass volle Lager, Rabatte und unausgewogene Kollektionen das Geschäft zu Jahresbeginn belasten dürften. Bereits im Vorquartal lief es für das Unternehmen mit dem roten Schriftzug nicht gut, weil weniger Kunden in die Filialen der Kernmarke H&M kamen. Zu dem Konzern gehören unter anderem auch die gehobenen Labels COS, & Other Stories sowie Arket. Die Aktien der Schweden rutschten am Vormittag um knapp fünf Prozent ab.

H&M hat wie viele Mitbewerber mit der Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon oder Zalando zu kämpfen. Inditex aus Spanien bindet dagegen Verkäufe über das Internet stärker in das eigene Geschäft ein. Das Unternehmen, das auch Marken wie Massimo Dutti und Bershka vertreibt, steigerte den Umsatz mit Frühlingsmode in den ersten fünf Wochen des neuen Jahres ohne Wechselkurseffekte um neun Prozent. Inditex punktete zuletzt auch mit schnell wechselnden Kollektionen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen