Hitzewelle schädigt Maisernte in Ungarn - 128 Millionen Euro Ausfall

Die anhaltende Hitze und Trockenheit werden in Ungarn voraussichtlich erhebliche Ausfälle bei der Maisernte verursachen.

"Wir müssen uns auf enorme Schäden gefasst machen", sagte der Vorsitzende des ungarischen Landesverbands der Getreideproduzenten (GOSZ), Jozsef Vancsura, der Wirtschaftstageszeitung "Vilaggazdasag" (Mittwoch-Ausgabe). Der Ernteausfall beim Mais sei mit mindestens 40 Mrd. Forint (128 Mio. Euro) zu veranschlagen, könnte aber auch doppelt so hoch ausfallen, fügte der Landwirtschaftsfunktionär hinzu.

Ursprünglich hätte Ungarn in diesem Jahr mehr als acht Millionen Tonnen Mais produzieren können. Wegen der Hitze und Trockenheit würden aber nunmehr "mit Sicherheit" weniger als sieben Millionen Tonnen geerntet, sagte Vancsura. Viele Maispflanzen verkümmern, weil sie aus den ausgetrockneten Böden nicht genügend Flüssigkeit aufsaugen können.

Auch der für Ungarns Exportwirtschaft wichtige Anbau von Sonnenblumen leidet. Wegen der Hitze können die Pflanzen nicht die gewohnte Qualität halten, so Vancsura. Mais und Sonnenblumen machen zusammen etwa ein Fünftel der ungarischen Landwirtschaftsproduktion aus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte