Hitzewelle schädigt Maisernte in Ungarn - 128 Millionen Euro Ausfall

Die anhaltende Hitze und Trockenheit werden in Ungarn voraussichtlich erhebliche Ausfälle bei der Maisernte verursachen.

"Wir müssen uns auf enorme Schäden gefasst machen", sagte der Vorsitzende des ungarischen Landesverbands der Getreideproduzenten (GOSZ), Jozsef Vancsura, der Wirtschaftstageszeitung "Vilaggazdasag" (Mittwoch-Ausgabe). Der Ernteausfall beim Mais sei mit mindestens 40 Mrd. Forint (128 Mio. Euro) zu veranschlagen, könnte aber auch doppelt so hoch ausfallen, fügte der Landwirtschaftsfunktionär hinzu.

Ursprünglich hätte Ungarn in diesem Jahr mehr als acht Millionen Tonnen Mais produzieren können. Wegen der Hitze und Trockenheit würden aber nunmehr "mit Sicherheit" weniger als sieben Millionen Tonnen geerntet, sagte Vancsura. Viele Maispflanzen verkümmern, weil sie aus den ausgetrockneten Böden nicht genügend Flüssigkeit aufsaugen können.

Auch der für Ungarns Exportwirtschaft wichtige Anbau von Sonnenblumen leidet. Wegen der Hitze können die Pflanzen nicht die gewohnte Qualität halten, so Vancsura. Mais und Sonnenblumen machen zusammen etwa ein Fünftel der ungarischen Landwirtschaftsproduktion aus.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"