Hitzewelle schädigt Maisernte in Ungarn - 128 Millionen Euro Ausfall

Die anhaltende Hitze und Trockenheit werden in Ungarn voraussichtlich erhebliche Ausfälle bei der Maisernte verursachen.

"Wir müssen uns auf enorme Schäden gefasst machen", sagte der Vorsitzende des ungarischen Landesverbands der Getreideproduzenten (GOSZ), Jozsef Vancsura, der Wirtschaftstageszeitung "Vilaggazdasag" (Mittwoch-Ausgabe). Der Ernteausfall beim Mais sei mit mindestens 40 Mrd. Forint (128 Mio. Euro) zu veranschlagen, könnte aber auch doppelt so hoch ausfallen, fügte der Landwirtschaftsfunktionär hinzu.

Ursprünglich hätte Ungarn in diesem Jahr mehr als acht Millionen Tonnen Mais produzieren können. Wegen der Hitze und Trockenheit würden aber nunmehr "mit Sicherheit" weniger als sieben Millionen Tonnen geerntet, sagte Vancsura. Viele Maispflanzen verkümmern, weil sie aus den ausgetrockneten Böden nicht genügend Flüssigkeit aufsaugen können.

Auch der für Ungarns Exportwirtschaft wichtige Anbau von Sonnenblumen leidet. Wegen der Hitze können die Pflanzen nicht die gewohnte Qualität halten, so Vancsura. Mais und Sonnenblumen machen zusammen etwa ein Fünftel der ungarischen Landwirtschaftsproduktion aus.

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

Newsticker

Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

Newsticker

Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed wird laut Experten auf der Zinssitzung Ende des Monats still halten und erst im Dezember die Zügel straffen. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage unter 100 Ökonomen rechnet keiner der Fachleute mit einer Erhöhung Mitte nächster Woche. Die meisten erwarten diesen Schritt erst für Dezember.
 

Newsticker

Ökonomen erwarten US-Zinserhöhung erst zum Jahresende