Heta - Zahlungsmoratorium auch für Bank Burgenland verkraftbar

Klagenfurt/Wien/Eisenstadt - Die Auswirkungen des Zahlungsmoratoriums der Bad Bank Heta wären für die Bank Burgenland "auch im Worst case verkraftbar", teilte die Bank Burgenland am Mittwoch in einer Aussendung mit. Selbst in einem Worst Case Szenario wären aus heutiger Sicht die bestehenden Eigenmittel mehr als ausreichend, um etwaige Belastungen im Zusammenhang mit Haftungen aus der Pfandbriefbank zu verkraften, hieß es.

Die direkten Auswirkungen des von der FMA verhängten Zahlungsaufschubes auf die Bank Burgenland seien "absolut überschaubar": Die Bank halte lediglich ein Volumen im Ausmaß eines einstelligen Millionenbetrages einer vom Moratorium erfassten Anleihe im Eigenbestand. "Gesellschaftsrechtliche Verbindungen oder andere wesentliche Verbindlichkeiten bestehen nicht", wird in der Aussendung betont.

Ob überhaupt und in welcher Höhe die Bank Burgenland aus der Haftungssituation der Pfandbriefbank letztlich ein Schaden treffen werde, lasse sich aus heutiger Sicht nicht mit Sicherheit sagen. Dies werde unter anderem von der Werthaltigkeit der Haftung des Landes Kärnten für die Heta-Verbindlichkeiten abhängen.

Die Bank Burgenland weist nach Unternehmensangaben zum Halbjahr 2014 auf Konzernebene einen Eigenmittelmittelüberschuss in der Höhe von 274,9 Mio. Euro aus. Mit einer Eigenmittelquote von rund 17,4 Prozent und einer Kernkapitalquote von etwa 15,5 Prozent zähle man zu den finanzstärksten Banken Österreichs.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor