Heta - Zahlungsmoratorium auch für Bank Burgenland verkraftbar

Klagenfurt/Wien/Eisenstadt - Die Auswirkungen des Zahlungsmoratoriums der Bad Bank Heta wären für die Bank Burgenland "auch im Worst case verkraftbar", teilte die Bank Burgenland am Mittwoch in einer Aussendung mit. Selbst in einem Worst Case Szenario wären aus heutiger Sicht die bestehenden Eigenmittel mehr als ausreichend, um etwaige Belastungen im Zusammenhang mit Haftungen aus der Pfandbriefbank zu verkraften, hieß es.

Die direkten Auswirkungen des von der FMA verhängten Zahlungsaufschubes auf die Bank Burgenland seien "absolut überschaubar": Die Bank halte lediglich ein Volumen im Ausmaß eines einstelligen Millionenbetrages einer vom Moratorium erfassten Anleihe im Eigenbestand. "Gesellschaftsrechtliche Verbindungen oder andere wesentliche Verbindlichkeiten bestehen nicht", wird in der Aussendung betont.

Ob überhaupt und in welcher Höhe die Bank Burgenland aus der Haftungssituation der Pfandbriefbank letztlich ein Schaden treffen werde, lasse sich aus heutiger Sicht nicht mit Sicherheit sagen. Dies werde unter anderem von der Werthaltigkeit der Haftung des Landes Kärnten für die Heta-Verbindlichkeiten abhängen.

Die Bank Burgenland weist nach Unternehmensangaben zum Halbjahr 2014 auf Konzernebene einen Eigenmittelmittelüberschuss in der Höhe von 274,9 Mio. Euro aus. Mit einer Eigenmittelquote von rund 17,4 Prozent und einer Kernkapitalquote von etwa 15,5 Prozent zähle man zu den finanzstärksten Banken Österreichs.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte