Heta - Zahlungsmoratorium auch für Bank Burgenland verkraftbar

Klagenfurt/Wien/Eisenstadt - Die Auswirkungen des Zahlungsmoratoriums der Bad Bank Heta wären für die Bank Burgenland "auch im Worst case verkraftbar", teilte die Bank Burgenland am Mittwoch in einer Aussendung mit. Selbst in einem Worst Case Szenario wären aus heutiger Sicht die bestehenden Eigenmittel mehr als ausreichend, um etwaige Belastungen im Zusammenhang mit Haftungen aus der Pfandbriefbank zu verkraften, hieß es.

Die direkten Auswirkungen des von der FMA verhängten Zahlungsaufschubes auf die Bank Burgenland seien "absolut überschaubar": Die Bank halte lediglich ein Volumen im Ausmaß eines einstelligen Millionenbetrages einer vom Moratorium erfassten Anleihe im Eigenbestand. "Gesellschaftsrechtliche Verbindungen oder andere wesentliche Verbindlichkeiten bestehen nicht", wird in der Aussendung betont.

Ob überhaupt und in welcher Höhe die Bank Burgenland aus der Haftungssituation der Pfandbriefbank letztlich ein Schaden treffen werde, lasse sich aus heutiger Sicht nicht mit Sicherheit sagen. Dies werde unter anderem von der Werthaltigkeit der Haftung des Landes Kärnten für die Heta-Verbindlichkeiten abhängen.

Die Bank Burgenland weist nach Unternehmensangaben zum Halbjahr 2014 auf Konzernebene einen Eigenmittelmittelüberschuss in der Höhe von 274,9 Mio. Euro aus. Mit einer Eigenmittelquote von rund 17,4 Prozent und einer Kernkapitalquote von etwa 15,5 Prozent zähle man zu den finanzstärksten Banken Österreichs.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los