Heta - Vorarlberg schließt Zahlungen für landeseigene Hypo nicht aus

Klagenfurt/Wien/Bregenz - Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner befürchtet wie sein Tiroler Kollege Günther Platter (beide ÖVP), dass durch das neue Vorgehen bei der Heta Zahlungen auf die landeseigene Hypobank zukommen könnten. "Das kann man nicht ausschließen", sagte er am Dienstag nach der Sitzung der Vorarlberger Landesregierung. Es gelte unbedingt zu prüfen, "wie Kärnten regressiert werden kann", so Wallner.

Sollte die Heta ihre fällig werdenden Zahlungen nicht leisten, so würden die Solidarhaftungen der anderen Hypo-Banken gemäß dem Pfandbriefgesetz schlagend werden, sagte der Landeshauptmann. Diese Solidarhaftungen beliefen sich auf 1,2 Mrd. Euro.

Einen möglichen Schaden für Vorarlberg könne man derzeit weder beziffern noch ausschließen, zeigte sich Wallner "verärgert, dass die eigene Hypo betroffen sein könnte". Vonseiten des Landes werde man aber alles dazu tun, einen möglichen Schaden zu minimieren. Dazu gehöre auch, die Haftung des Landes Kärnten für so einen Fall zu prüfen.

München (APA/Reuters) - Der angeschlagene US-Konzern General Electric (GE) verliert im Zuge seiner Umstrukturierungspläne in Deutschland mehr als 3.000 Mitarbeiter. Etwa ein Drittel der 10.000 Mitarbeiter seien von den Abspaltungs- und Verkaufsplänen betroffen, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Prag. Von einem Stellenabbau in dieser Größenordnung, von dem das Magazin "Capital" vorab berichtete, könne aber keine Rede sein.
 

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Verkaufspläne bei GE: 3.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen

Wien (APA) - Die gestiegene Inflation im Juni hat erneut Arbeiterkammer und Pensionistenverband auf den Plan gerufen. AK-Präsidentin Renate Anderl forderte angesichts anziehender Mietpreise eine Mietrechtsreform mit klaren Mietzinsobergrenzen, Pensionistenverband-Präsident Peter Kostelka wünscht sich eine "dringend notwendige" neue Pensionsanpassungsformel.
 

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Inflation - AK will neues Mietrecht, Pensionistenverband Anpassung

Peking (APA/Reuters) - China hat den USA vorgeworfen, alle möglichen Rechtfertigungen für den von ihnen angezettelten Handelskrieg zu erfinden. Dazu gehöre auch die Ausrede von der Gefahr für die nationale Sicherheit, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch vor Journalisten.
 

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China: Welt wird sich im Handelskrieg gegen USA stellen