Heta - Steirische Landesregierung beschloss Hypo-Garantieerklärung

Die Steiermark hat auf Basis des Gesetzes zur Pfandbriefstelle der Hypo-Banken eine entsprechende Garantieerklärung beschlossen. Der Antrag dazu war von Finanzlandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) in der Regierungssitzung am Donnerstag eingebracht worden. SPÖ und ÖVP stimmten dafür, der freiheitliche Landesrat Gerhard Kurzmann dagegen, wie es aus Regierungskreisen gegenüber der APA hieß.

Hintergrund ist, dass jede der Landeshypothekenbanken eine Haftung für die Heta, früher Hypo Alpe Adria, im Maximalfall in der Höhe von je von 154,8 Mio. Euro abzudecken hätte. Die Hälfte dieser Höchsthaftung würde das Land Steiermark übernehmen, bis zu rund 77 Mio. Euro. Die Höhe ist abhängig davon, was die Verhandlungen des Bundes mit den Gläubigern der Heta ergeben, so Vollath. Das Land Kärnten hat ebenfalls Verpflichtungen aus der Haftung. Eventuelle Zahlungen der Landeshypos bzw. der Bundesländer bestehen dann als Forderung an die Heta weiter.

Sowohl beim Land als auch bei der steirischen Landeshypo geht man von einer wesentlich geringeren Betrag als der Maximalsumme aus. Die steirische Landes-Hypothekenbank muss wegen dem Zahlungs-Moratorium über die Heta eine Rückstellung in der Bilanz 2014 bilden. Unter anderem deshalb könne kein Jahresüberschuss (vor Rücklagenbewegung) ausgewiesen werden. Ebenso wird es keine Dividende geben, was wiederum das Land Steiermark und die RLB Steiermark als Eigentümer trifft.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen