Heta - Steirische Landesregierung beschloss Hypo-Garantieerklärung

Die Steiermark hat auf Basis des Gesetzes zur Pfandbriefstelle der Hypo-Banken eine entsprechende Garantieerklärung beschlossen. Der Antrag dazu war von Finanzlandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) in der Regierungssitzung am Donnerstag eingebracht worden. SPÖ und ÖVP stimmten dafür, der freiheitliche Landesrat Gerhard Kurzmann dagegen, wie es aus Regierungskreisen gegenüber der APA hieß.

Hintergrund ist, dass jede der Landeshypothekenbanken eine Haftung für die Heta, früher Hypo Alpe Adria, im Maximalfall in der Höhe von je von 154,8 Mio. Euro abzudecken hätte. Die Hälfte dieser Höchsthaftung würde das Land Steiermark übernehmen, bis zu rund 77 Mio. Euro. Die Höhe ist abhängig davon, was die Verhandlungen des Bundes mit den Gläubigern der Heta ergeben, so Vollath. Das Land Kärnten hat ebenfalls Verpflichtungen aus der Haftung. Eventuelle Zahlungen der Landeshypos bzw. der Bundesländer bestehen dann als Forderung an die Heta weiter.

Sowohl beim Land als auch bei der steirischen Landeshypo geht man von einer wesentlich geringeren Betrag als der Maximalsumme aus. Die steirische Landes-Hypothekenbank muss wegen dem Zahlungs-Moratorium über die Heta eine Rückstellung in der Bilanz 2014 bilden. Unter anderem deshalb könne kein Jahresüberschuss (vor Rücklagenbewegung) ausgewiesen werden. Ebenso wird es keine Dividende geben, was wiederum das Land Steiermark und die RLB Steiermark als Eigentümer trifft.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker