Heta - Schuldenmoratorium für Hypo Oberösterreich "verkraftbar"

Linz/Klagenfurt/Wien - Die möglichen Auswirkungen des Schuldenmoratoriums über die Bad Bank Heta sind für die Hypo Oberösterreich nach eigenen Angaben "verkraftbar". Man weise aktuell eine Liquiditätsreserve von mehr als 1 Mrd. Euro und eine Liquidity Coverage Ratio von deutlich über 100 Prozent auf, gab das Institut Mittwochvormittag in einer Presseaussendung bekannt.

Die Hypo Oberösterreich geht nach wie vor davon aus, dass die gesetzlichen Haftungen des Landes Kärnten nicht nur bestünden, sondern auch eine Wertigkeit haben müssten. "Allfällige daraus entstehende Belastungen könnten bei Bedarf getragen werden", erklärte Generaldirektor Andreas Mitterlehner. Man zähle zu den solidesten Banken Österreichs mit einer ausgezeichneten Risikolage. Darüber hinaus stehe das Land als Mehrheitseigentümer voll hinter der Hypo.

Die oberösterreichische Bank betonte, dass sie mit der Heta in keiner Weise gesellschaftsrechtlich verbunden sei. Zudem bestünden auch keine nennenswerten direkten Engagements wie Finanzierungslinien oder Anleihen, da diese unter 1 Mio. Euro liegen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht