Heta - Schuldenmoratorium für Hypo Oberösterreich "verkraftbar"

Linz/Klagenfurt/Wien - Die möglichen Auswirkungen des Schuldenmoratoriums über die Bad Bank Heta sind für die Hypo Oberösterreich nach eigenen Angaben "verkraftbar". Man weise aktuell eine Liquiditätsreserve von mehr als 1 Mrd. Euro und eine Liquidity Coverage Ratio von deutlich über 100 Prozent auf, gab das Institut Mittwochvormittag in einer Presseaussendung bekannt.

Die Hypo Oberösterreich geht nach wie vor davon aus, dass die gesetzlichen Haftungen des Landes Kärnten nicht nur bestünden, sondern auch eine Wertigkeit haben müssten. "Allfällige daraus entstehende Belastungen könnten bei Bedarf getragen werden", erklärte Generaldirektor Andreas Mitterlehner. Man zähle zu den solidesten Banken Österreichs mit einer ausgezeichneten Risikolage. Darüber hinaus stehe das Land als Mehrheitseigentümer voll hinter der Hypo.

Die oberösterreichische Bank betonte, dass sie mit der Heta in keiner Weise gesellschaftsrechtlich verbunden sei. Zudem bestünden auch keine nennenswerten direkten Engagements wie Finanzierungslinien oder Anleihen, da diese unter 1 Mio. Euro liegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte