Heta - S&P: Österreich-Rating nicht unmittelbar gefährdet

Wien/Klagenfurt - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) sieht das Rating der Republik Österreich durch den von der Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Hypo-Abbaugesellschaft Heta angeordneten Schulden-Zahlungsstopp vorerst nicht in Gefahr. Das Moratorium habe "keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Bonitätsratings der Republik", erklärte S&P am Dienstag.

"Die österreichische Regierung hat über eine unbedingte, fristgerechte und unwiderrufliche Garantie die Zahlung zu 1 Milliarde Euro der Verbindlichkeiten der Heta garantiert", so die Ratingagentur. "Unserem Verständnis nach" werde die Regierung dieser Zahlungsverpflichtung nachkommen.

Österreich hat bei S&P bereits 2012 seine Bonitätsbestnote Triple A verloren. Erst vergangene Woche erklärte die Agentur, dass die Republik ihr "AAA" auch in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht zurückbekommen wird.

Auch Österreichs Banken sind derzeit bei S&P mit einem negativen Ausblick versehen - Grund dafür sind die "Unsicherheiten bezüglich der staatlichen Unterstützung für systemisch wichtige Banken", so S&P am Dienstagabend.

"In den nächsten Wochen" werde sich S&P eine Meinung über die Bereitschaft der Regierung bilden, "den vorrangigen Gläubigern systemisch wichtiger Institutionen außerordentliche Unterstützung zu gewähren".

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los