Heta - S&P: Österreich-Rating nicht unmittelbar gefährdet

Wien/Klagenfurt - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) sieht das Rating der Republik Österreich durch den von der Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Hypo-Abbaugesellschaft Heta angeordneten Schulden-Zahlungsstopp vorerst nicht in Gefahr. Das Moratorium habe "keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Bonitätsratings der Republik", erklärte S&P am Dienstag.

"Die österreichische Regierung hat über eine unbedingte, fristgerechte und unwiderrufliche Garantie die Zahlung zu 1 Milliarde Euro der Verbindlichkeiten der Heta garantiert", so die Ratingagentur. "Unserem Verständnis nach" werde die Regierung dieser Zahlungsverpflichtung nachkommen.

Österreich hat bei S&P bereits 2012 seine Bonitätsbestnote Triple A verloren. Erst vergangene Woche erklärte die Agentur, dass die Republik ihr "AAA" auch in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht zurückbekommen wird.

Auch Österreichs Banken sind derzeit bei S&P mit einem negativen Ausblick versehen - Grund dafür sind die "Unsicherheiten bezüglich der staatlichen Unterstützung für systemisch wichtige Banken", so S&P am Dienstagabend.

"In den nächsten Wochen" werde sich S&P eine Meinung über die Bereitschaft der Regierung bilden, "den vorrangigen Gläubigern systemisch wichtiger Institutionen außerordentliche Unterstützung zu gewähren".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte