Heta - Pühringer: "Möglichstes tun, um Landes-Hypo nicht zu schaden"

Linz/Klagenfurt/Wien - Im Fall von Zahlungsverpflichtungen für die Hypo OÖ nach dem vorläufigen Zahlungsstopp der Bad Bank Heta kündigt LH Josef Pühringer (ÖVP) an, jede Regressmöglichkeit gegen das Land Kärnten zu prüfen. Es sei bedauerlich, dass man womöglich Opfer des Skandals werde, erklärte er am Dienstag in einer Aussendung. "Wir werden unser Möglichstes tun, dass unsere Landes-Hypo hier zu keinem Schaden kommt."

Die Hypo Oberösterreich habe gegenüber der Heta keine nennenswerten direkten Forderungen, so Pühringer. Kernthema seien die über die Pfandbriefbank und entsprechend dem Gesetz solidarisch behafteten Anleihen. Insgesamt bestünden aktuell bundesweit rund 1,2 Mrd. Euro aus aushaftenden Emissionen, die die Pfandbriefstelle für die Heta emittiert hat. Noch 2015 werde eine größere Fälligkeit im Ausmaß von 600 Mio. Euro anstehen, die die Hypo Oberösterreich mit einem Erfordernis von etwa 80 Mio. Euro treffen könnte. Auf die gesamte Laufzeit könnte in Summe ein Erfordernis von bis zu 150 Mio. Euro fällig werden, so der oberösterreichische Landeshauptmann.

Es gelte nun, in einem Schulterschluss der Länder eine gemeinsame Vorgangsweise zu vereinbaren. Pühringer kündigt eine enge Abstimmung mit den anderen Bundesländern im Zuge der außerordentlichen Sitzung der Finanzreferenten morgen, Mittwoch, an.

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