Heta - Pühringer: "Möglichstes tun, um Landes-Hypo nicht zu schaden"

Linz/Klagenfurt/Wien - Im Fall von Zahlungsverpflichtungen für die Hypo OÖ nach dem vorläufigen Zahlungsstopp der Bad Bank Heta kündigt LH Josef Pühringer (ÖVP) an, jede Regressmöglichkeit gegen das Land Kärnten zu prüfen. Es sei bedauerlich, dass man womöglich Opfer des Skandals werde, erklärte er am Dienstag in einer Aussendung. "Wir werden unser Möglichstes tun, dass unsere Landes-Hypo hier zu keinem Schaden kommt."

Die Hypo Oberösterreich habe gegenüber der Heta keine nennenswerten direkten Forderungen, so Pühringer. Kernthema seien die über die Pfandbriefbank und entsprechend dem Gesetz solidarisch behafteten Anleihen. Insgesamt bestünden aktuell bundesweit rund 1,2 Mrd. Euro aus aushaftenden Emissionen, die die Pfandbriefstelle für die Heta emittiert hat. Noch 2015 werde eine größere Fälligkeit im Ausmaß von 600 Mio. Euro anstehen, die die Hypo Oberösterreich mit einem Erfordernis von etwa 80 Mio. Euro treffen könnte. Auf die gesamte Laufzeit könnte in Summe ein Erfordernis von bis zu 150 Mio. Euro fällig werden, so der oberösterreichische Landeshauptmann.

Es gelte nun, in einem Schulterschluss der Länder eine gemeinsame Vorgangsweise zu vereinbaren. Pühringer kündigt eine enge Abstimmung mit den anderen Bundesländern im Zuge der außerordentlichen Sitzung der Finanzreferenten morgen, Mittwoch, an.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen