Heta - Prozess im Milliardenstreit mit BayernLB geht im Mai weiter

Im Milliardenstreit zwischen der Hypo, der nunmehrigen Abwicklungsgesellschaft Heta, und der BayernLB haben bald wieder die Richter das Wort. Nach gut fünf Monaten Pause wird der Prozess um die (Nicht-)Rückzahlung von 2,4 Mrd. Euro vor dem Landgericht München am 8. Mai fortgesetzt. Zwei Sachverständige seien geladen, erklärte ein Gerichtssprecher am Freitag in München.

Die BayernLB wartet seit mehr als zwei Jahren vergeblich auf die Rückzahlung der Milliarden, die sie der österreichischen Bank früher gewährt hatte. In Wien wird damit argumentiert, dass es sich nicht um Kredite sondern um den Einschuss von Eigenkapital gehandelt hatte. In der Bilanz für das Jahr 2014 wird die Bayern Landesbank voraussichtlich Rückstellungen für den Zahlungsausfall bilden und einen hohen Verlust ausweisen.

Durch ein inzwischen behördlich verhängtes Zahlungsmoratorium bei der Heta drohen auch anderen Banken in Deutschland Belastungen. Betroffen sind unter anderem die Hypo Real Estate, die Munich Re und die Hypovereinsbank. Die Rückzahlung an die BayernLB war schon Ende 2012 gestoppt worden.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor