Heta - Prozess im Milliardenstreit mit BayernLB geht im Mai weiter

Im Milliardenstreit zwischen der Hypo, der nunmehrigen Abwicklungsgesellschaft Heta, und der BayernLB haben bald wieder die Richter das Wort. Nach gut fünf Monaten Pause wird der Prozess um die (Nicht-)Rückzahlung von 2,4 Mrd. Euro vor dem Landgericht München am 8. Mai fortgesetzt. Zwei Sachverständige seien geladen, erklärte ein Gerichtssprecher am Freitag in München.

Die BayernLB wartet seit mehr als zwei Jahren vergeblich auf die Rückzahlung der Milliarden, die sie der österreichischen Bank früher gewährt hatte. In Wien wird damit argumentiert, dass es sich nicht um Kredite sondern um den Einschuss von Eigenkapital gehandelt hatte. In der Bilanz für das Jahr 2014 wird die Bayern Landesbank voraussichtlich Rückstellungen für den Zahlungsausfall bilden und einen hohen Verlust ausweisen.

Durch ein inzwischen behördlich verhängtes Zahlungsmoratorium bei der Heta drohen auch anderen Banken in Deutschland Belastungen. Betroffen sind unter anderem die Hypo Real Estate, die Munich Re und die Hypovereinsbank. Die Rückzahlung an die BayernLB war schon Ende 2012 gestoppt worden.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch