Heta - Prozess im Milliardenstreit mit BayernLB geht im Mai weiter

Im Milliardenstreit zwischen der Hypo, der nunmehrigen Abwicklungsgesellschaft Heta, und der BayernLB haben bald wieder die Richter das Wort. Nach gut fünf Monaten Pause wird der Prozess um die (Nicht-)Rückzahlung von 2,4 Mrd. Euro vor dem Landgericht München am 8. Mai fortgesetzt. Zwei Sachverständige seien geladen, erklärte ein Gerichtssprecher am Freitag in München.

Die BayernLB wartet seit mehr als zwei Jahren vergeblich auf die Rückzahlung der Milliarden, die sie der österreichischen Bank früher gewährt hatte. In Wien wird damit argumentiert, dass es sich nicht um Kredite sondern um den Einschuss von Eigenkapital gehandelt hatte. In der Bilanz für das Jahr 2014 wird die Bayern Landesbank voraussichtlich Rückstellungen für den Zahlungsausfall bilden und einen hohen Verlust ausweisen.

Durch ein inzwischen behördlich verhängtes Zahlungsmoratorium bei der Heta drohen auch anderen Banken in Deutschland Belastungen. Betroffen sind unter anderem die Hypo Real Estate, die Munich Re und die Hypovereinsbank. Die Rückzahlung an die BayernLB war schon Ende 2012 gestoppt worden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte