Heta - Niederösterreich: Bund und Länder brauchen gemeinsame Lösung

"Ich gehe davon aus, dass Bund und Länder letzten Endes zu einer gemeinsamen Lösung kommen werden müssen." Das sagte Niederösterreichs Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka (ÖVP) als Vorsitzender der Landesfinanzreferenten am Montag nach einem Gespräch mit Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP), in dem es um die Landes-Hypos und Übernahme der Heta-Schulden ging.

Ein Finanzminister, der im Rahmen des europäischen Rettungsschirms Haftungen gegenüber Griechenland in Milliardenhöhe eingehe, werde sich der gemeinsamen Verantwortung gegenüber eines aus den Fugen geratenen Landes nicht entziehen können, sagte Sobotka. Er meinte auch in Richtung Schelling, dass dieser sich derzeit auch nicht entziehe. "Die finanziellen Notwendigkeiten Kärntens werden über die Bundesfinanzierungsagentur sichergestellt, da es offensichtlich für Kärnten schwierig ist, sich am freien Markt zu finanzieren."

"Vereinbart haben wir, dass wir in technische Gespräche eintreten, um einen gemeinsamen Weg im Sinne aller Steuerzahler zu finden", so der Niederösterreicher. Die Herausforderungen, denen sich die Pfandbriefstelle aufgrund des Moratoriums der Hypo-Abbaugesellschaft Heta gegenüber sehe, seien immens.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte