Heta - 500 Mio.-Anleihe wäre heute fällig gewesen, weitere Klagen

Heute, Freitag, hätte die Hypo-Abbaugesellschaft Heta eine Anleihe über 500 Mio. Euro zurückzahlen müssen. Wegen des von der Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängten Heta-Schuldenmoratoriums bis Ende Mai 2016 wird aber kein Geld fließen. Nun werden weitere Klagen von Anleihen-Gläubigern erwartet.

Die deutsche FMS Wertmanagement - die staatliche Bad Bank der deutschen Hypo Real Estate (HRE) - hat laut deutschen Medienberichten bereits die Heta Asset Resolution vor dem Landgericht Frankfurt verklagt. Die FMS fordert 200 Mio. Euro plus Zinsen. Ihre Forderung wäre am 6. März fällig gewesen.

Auch eine Reihe weiterer Gläubiger - darunter große internationale Fonds - bereiten Klagen vor. In Österreich ist man darüber nicht überrascht zumal es sich bei der Heta-Abwicklung um juristisches Neuland handle, das viele Anwaltskanzleien austesten werden wollen, wie es zur APA heißt.

Zwei große Franken-Anleihen der Hypo-Abbaugesellschaft wären heuer auch noch fällig. Am 23. April müsste eine 200 Mio. Franken-Anleihe und am 12. August eine 600 Mio. Franken-Anleihe zurückgezahlt werden.

Bei der Hypo-Pfandbriefstelle würde am 15. Juni eine große Heta-Anleihe mit einem Volumen von 580 Mio. Euro fällig. Für Anleihen, die via der Pfandbriefstelle ausgegeben wurden, haften alle Landes-Hypos beziehungsweise die Bundesländer (außer Wien). Am 10. April wären schon 7,5 Mio. Euro fällig. Spätestens bis dahin müssen die Bundesländer ihren Streit um die Lastenverteilung beigelegt haben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte