Heta: Land und Hypo Tirol nehmen Angebot an

Das Land und die Hypo Tirol werden das Rückkaufangebot des Landes Kärnten annehmen. Dies erklärte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck im Anschluss an die Regierungssitzung. Der Schuldenschnitt werde die Bank und das Land jeweils 19,5 Mio. Euro kosten.

Bereits in der Bilanz 2014 hatte die Hypo Tirol 38,7 Mio. Euro für die Heta zurückgestellt. Damals war man laut Aufsichtsratschef Wilfried Stauder von 50 Prozent der Forderungen ausgegangen. Gleichzeitig hatte die Hypo im vergangenen Jahr auf die Ausschüttung der Dividende an das Land verzichtet.

Deshalb werde aus dem Budget kein frisches Geld benötigt, betonte Platter. Es sei besser, das Angebot anzunehmen, als in eine unsichere Situation zu schlittern. "Freude hat zwar niemand daran, aber das Thema muss nun ein für alle Mal beendet werden", so der Landeshauptmann.

Sollte das Angebot nicht angenommen werden, wäre das ein fatales Signal für den Bankenstandort Österreich, meinte Platter. Außerdem wären die Folgen in diesem Fall - auch für Tirol - noch nicht absehbar. Mindestens zwei Drittel der Gläubiger müssen zustimmen, damit der Deal gilt.

Bis zum 11. März haben die Gläubiger Zeit, das Angebot zum Rückkauf anzunehmen. Für Senior Bonds ist eine Quote von 75 Prozent geboten, für nachrangige Anleihen sind es 30 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro