Heta - Kaiser-Sprecher begrüßt Moratorium, Insolvenz nun "vom Tisch"

Klagenfurt/Wien - Die Kärntner Landesregierung begrüßt das Heta-Moratorium. "Damit ist eine Insolvenz der Bank und des Landes Kärnten vom Tisch", sagte der Sprecher von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), Andreas Schäfermeier, zur APA. Jetzt sei es Sache des Bundes und der Finanzmarktaufsicht, Gespräche mit den Gläubigern zu führen. "Denen wird der Spatz in der Hand lieber sein als die Taube auf dem Dach."

Wenn nun Gläubiger klagen, müsse der Bund diese Prozesse ausfechten, so Schäfermeier. Die Bank und damit Kärnten in die Pleite zu schicken, sei ohnehin keine mögliche Option gewesen. Letztlich hätte in jedem Fall der Bund und damit der Steuerzahler einspringen müssen. Dass Kärnten nun bei einer allfälligen Finanzierung seines Geldbedarfs über die Märkte mehr bezahlen müsste, glaubt Schäfermeier nicht.

Auf die Frage, ob sich Kärnten nun aus der Pflicht sehe, einen weiteren Beitrag zur Abwicklung - etwa die schon mehrfach geforderten 500 Mio. Euro aus dem Zukunftsfonds - zu leisten, sagte Schäfermeier: "Die Frage stellt sich mit dem neuen Bankensanierungs- und Abwicklungsgesetz nicht mehr." Allerdings gebe es laufend Gespräche mit dem Finanzministerium.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte