Heta - Kaiser-Sprecher begrüßt Moratorium, Insolvenz nun "vom Tisch"

Klagenfurt/Wien - Die Kärntner Landesregierung begrüßt das Heta-Moratorium. "Damit ist eine Insolvenz der Bank und des Landes Kärnten vom Tisch", sagte der Sprecher von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), Andreas Schäfermeier, zur APA. Jetzt sei es Sache des Bundes und der Finanzmarktaufsicht, Gespräche mit den Gläubigern zu führen. "Denen wird der Spatz in der Hand lieber sein als die Taube auf dem Dach."

Wenn nun Gläubiger klagen, müsse der Bund diese Prozesse ausfechten, so Schäfermeier. Die Bank und damit Kärnten in die Pleite zu schicken, sei ohnehin keine mögliche Option gewesen. Letztlich hätte in jedem Fall der Bund und damit der Steuerzahler einspringen müssen. Dass Kärnten nun bei einer allfälligen Finanzierung seines Geldbedarfs über die Märkte mehr bezahlen müsste, glaubt Schäfermeier nicht.

Auf die Frage, ob sich Kärnten nun aus der Pflicht sehe, einen weiteren Beitrag zur Abwicklung - etwa die schon mehrfach geforderten 500 Mio. Euro aus dem Zukunftsfonds - zu leisten, sagte Schäfermeier: "Die Frage stellt sich mit dem neuen Bankensanierungs- und Abwicklungsgesetz nicht mehr." Allerdings gebe es laufend Gespräche mit dem Finanzministerium.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz