Heta - Kärntner Parteien stellen gemeinsam Prüfantrag zu Haftungen

Die im Kärntner Landtag vertretenen Parteien haben für die am Freitag stattfindende Landtagssitzung einen Schulterschluss angekündigt. Die Mandatare von SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grüne, Team Stronach, BZÖ und der Abgeordnete Siegfried Schalli stellen einen Antrag, die Verfassungs- und Europarechtswidrigkeit der Heta-Ausfallshaftungen intensiv prüfen zu lassen, hieß es in einer gemeinsamen Aussendung.

Die Aufforderung an die Landesregierung ergehe "ungeachtet der Konfrontationen zwischen den Fraktionen", betonen die Parteien. Sie fordern auch Untersuchungen um zu klären, "ob - und wenn ja, in welchem Umfang - ein Mitverschulden der Gläubiger vorliegt". Dabei gehe es auch um eine mögliche Schadensvergrößerung durch Nichtannahme bisheriger Angebote: "Das ist auch ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass wir uns mit allen Mitteln zur Wehr setzen." Man werde alle Maßnahmen zur Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche an das Land Kärnten ergreifen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma