Heta - Kärntens Landeshauptmann sieht vorerst einen Zeitgewinn

Klagenfurt/Wien - Bei der Abwicklung der Hypo-Bad-Bank Heta sieht der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) vorerst einmal einen Zeitgewinn. Über eine mögliche Insolvenz Kärntens bei einem Schlagend-Werden der Haftungen will er nicht diskutieren, er bezeichnete die Debatte im Ö1-"Mittagsjournal" am Dienstag als "Kaffeesudleserei".

Man habe mit dem Moratorium Zeit gewonnen, es werde aber auch in einem Jahr das Land Kärnten keine zusätzlichen Einnahmequellen haben, um zehn Milliarden Euro zu bedienen, sagte der Landeshauptmann. Zur Frage einer Insolvenz Kärntens und der Schaffung einer Möglichkeit, ein Bundesland insolvent werden zu lassen, erklärte er, es habe bisher noch keinen solchen Fall gegeben.

Ihm bereite es Sorgen, welche Auswirkungen die ständige Diskussion auf das Rating und die Finanzierungsmöglichkeiten haben könnte. Was Kärnten nun tun könne, sei, Ruhe zu bewahren und Schritt für Schritt setzen, "wir können aber als Land eigentlich nicht wirklich etwas tun, um die Situation zu lösen".

Forderungen nach einem Beitrag Kärntens aus dem Zukunftsfonds wies Kaiser nicht kategorisch zurück. Er meinte allerdings, Finanzminister Schelling sei erfreulicherweise anders als sein Vorgänger: "Bei ihm hat das Geld kein Mascherl, es muss also nicht unbedingt der Zukunftsfonds sein, außerdem geht es auch um die Anrechnung dessen, was Kärnten bereits bisher beigetragen hat." Darüber reden könne man aber frühestens in einem Jahr.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen