Heta - FPÖ und Grüne zitieren Faymann ins Parlament

FPÖ und Grüne wollen Auskunft von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) zur Hypo-Abbaubank Heta und trommeln deshalb den Nationalrat zu einer Sondersitzung zusammen. "Es wird Zeit, dass Faymann hier Verantwortung übernimmt", sagte FPÖ-Chef Heinz Christian Strache der APA. Grünen-Chefin Eva Glawischnig findet es "befremdlich", dass die Regierungsparteien nicht selbst eine Sondersitzung einberufen.


"Das ist entweder eine Missachtung des Parlaments oder es herrscht dort das totale Chaos", kritisierte Glawischnig, dass die Regierung offensichtlich keine Erklärung im Rahmen einer eigenen Sondersitzung abgeben will. Von einer Dringlichen Anfrage an den Bundeskanzler erwarte man nun eine Garantie, dass die jüngsten Entscheidungen von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) von der gesamten Regierung die nächsten Monate durchgetragen werden.

Auch Strache ist der Meinung, dass sich Faymann bisher nicht ausreichend zu den aktuellen Entwicklungen bei der Heta geäußert hat. Der Regierungschef, unter dem die Bank von den Bayern zurückgekauft und verstaatlicht worden sei, müsse aber auch bei unangenehmen Themen Rede und Antwort stehen, betonte Strache.


Das außerordentliche Plenum muss innerhalb von acht Werktagen stattfinden. FPÖ und Grüne wünschen sich den nächsten Donnerstag, der Termin muss allerdings erst in der Präsidiale fixiert werden

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post