Heta - FPÖ und Grüne zitieren Faymann ins Parlament

FPÖ und Grüne wollen Auskunft von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) zur Hypo-Abbaubank Heta und trommeln deshalb den Nationalrat zu einer Sondersitzung zusammen. "Es wird Zeit, dass Faymann hier Verantwortung übernimmt", sagte FPÖ-Chef Heinz Christian Strache der APA. Grünen-Chefin Eva Glawischnig findet es "befremdlich", dass die Regierungsparteien nicht selbst eine Sondersitzung einberufen.


"Das ist entweder eine Missachtung des Parlaments oder es herrscht dort das totale Chaos", kritisierte Glawischnig, dass die Regierung offensichtlich keine Erklärung im Rahmen einer eigenen Sondersitzung abgeben will. Von einer Dringlichen Anfrage an den Bundeskanzler erwarte man nun eine Garantie, dass die jüngsten Entscheidungen von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) von der gesamten Regierung die nächsten Monate durchgetragen werden.

Auch Strache ist der Meinung, dass sich Faymann bisher nicht ausreichend zu den aktuellen Entwicklungen bei der Heta geäußert hat. Der Regierungschef, unter dem die Bank von den Bayern zurückgekauft und verstaatlicht worden sei, müsse aber auch bei unangenehmen Themen Rede und Antwort stehen, betonte Strache.


Das außerordentliche Plenum muss innerhalb von acht Werktagen stattfinden. FPÖ und Grüne wünschen sich den nächsten Donnerstag, der Termin muss allerdings erst in der Präsidiale fixiert werden

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte