Heta: FMA will wegen Bilanzstreit ESMA zu Hilfe rufen

In der Frage um möglicherweise falsche Heta-Bilanzen wird sich die Finanzmarktaufsicht (FMA) "mit höchster Wahrscheinlichkeit" auch an die dafür zuständige europäische Institution wenden, kündigte FMA-Vorstand Helmut Ettl am Dienstag in Wien vor Journalisten an. Konkret werde es eine dafür zuständige Arbeitsgruppe in der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA sein.

Auch die FMA werde die Bilanz noch einmal prüfen. Es handle sich dabei um keine einfache Fragestellung. Deshalb wolle man gemeinsam mit den zuständigen europäische Institutionen zu einer Entscheidung kommen. Für die Abwicklung der Heta habe das Problem aber keine Relevanz, so Ettl.

Es geht dabei um die Halbjahresbilanz 2014 der Heta, wo geprüft werden müsse, ob sich die Bank zu dem Zeitpunkt nicht zu konservativ dargestellt habe, so Ettl. Die sogenannte Bilanzpolizei, die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (ÖPR), war damit nicht einverstanden. Die Heta wiederum hat dagegen protestiert. In der Jahresbilanz gebe bezüglich dieser Buchung kein Problem mehr.

Für die FMA handelt es sich beim in Frage stehenden Bilanzierungsvorgang um eine grundsätzliche Fachfrage. "Es ist eine Auslegungsfrage, wie hier die Bilanzierung erfolgt ist und auf welcher Basis die Prüfstelle das nicht anerkannt hat", sagte FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller. Zur betreffenden IFRS-Bestimmung gebe es unterschiedliche Rechtsmeinungen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert