Heta - Deutscher Allianz-Konzern mit 133 Mio. Euro belastet

Das Debakel um die Abwicklung der früheren Kärntner Hypo Bank (heute Heta) belastet auch den deutschen Allianz-Versicherungskonzern. Der Konzern sei mit 133 Mio. Euro bei der Abwicklungsanstalt Heta engagiert, sagte Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer am Mittwoch bei der Hauptversammlung in München auf die Frage eines Aktionärs.

Österreich hatte die Abwicklungsanstalt vor zwei Monaten eingefroren und damit etliche Banken in Deutschland zu hohen Wertberichtigungen gezwungen. Betroffen sind u.a. die Commerzbank, die HypoVereinsbank, die Hypo Real Estate und der Rückversicherer Munich Re. Mehrere Bankmanager hatten sich empört über das Vorgehen Österreichs geäußert. Auch der scheidende Allianz-Chef Michael Diekmann übte Kritik: "Das österreichische Bundesland Kärnten distanziert sich von einer Ausfallbürgschaft und stellt damit das Vertrauen in die öffentliche Schuldenmoral in Frage."

Die Allianz-Versicherung in Österreich hält, wie sie Anfang März erklärte, rund 60 Mio. Euro vorrangige Senior Bonds der Hypo-Abbaueinheit Heta, für die es einen Zahlungsstopp gibt. Die Kunden sollen das aber nicht spüren, hatte Österreich-Chef Wolfram Littich erklärt. Von weiteren 33,6 Mio. Euro in der Allianz KAG sind Drittkunden tangiert, wurde damals bestätigt.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu