Heta - Deutsche Versicherer wollen mit Kärnten neu verhandeln

Deutsche Versicherer wollen als Gläubiger der österreichischen Hypo-Bad-Bank Heta über ein neues Rückzahlungsangebot von Anleihen verhandeln. Man habe dem zuständigen Bundesland Kärnten Gespräche angeboten, aber noch keine Reaktion erhalten, sagte der Präsident des deutschen Branchenverbands GDV, Alexander Erdland, am Mittwoch in Berlin.

Die Versicherer pochten zwar auf eine 100-prozentige Rückzahlung und darauf, dass die Verträge eingehalten würden. "Worüber man sprechen kann, dass sind möglicherweise Fragen der Laufzeiten, in denen diese Forderungen erfüllt werden", räumte Erdland aber ein. "Wir halten Kärnten für zahlungsfähig, nur nicht für zahlungswillig." Sollte man sich nicht einigen, werde es zu einem "massiven Rechtsstreit" kommen.

Der GDV koordiniert eine Gläubigergruppe, die Forderungen von elf Versicherern über insgesamt 820 Mio. Euro auf sich vereint. Die Unternehmen hatten zuletzt ein Rückzahlungsangebot für Anleihen der Heta - der Abwicklungsgesellschaft der Kärntner Bank Hypo Alpe Adria - abgelehnt. Kärnten hat Garantien für Heta-Anleihen in Höhe von rund 11 Milliarden Euro offen, ist nach eigenen Angaben aber nicht in der Lage, die Schulden zu begleichen. Das Bundesland wollte die zu 100 Prozent garantierten vorrangigen Anleihen zu 75 Prozent zurückkaufen - was die Gläubiger zurückwiesen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden