Heta - Deutsche Versicherer wollen mit Kärnten neu verhandeln

Deutsche Versicherer wollen als Gläubiger der österreichischen Hypo-Bad-Bank Heta über ein neues Rückzahlungsangebot von Anleihen verhandeln. Man habe dem zuständigen Bundesland Kärnten Gespräche angeboten, aber noch keine Reaktion erhalten, sagte der Präsident des deutschen Branchenverbands GDV, Alexander Erdland, am Mittwoch in Berlin.

Die Versicherer pochten zwar auf eine 100-prozentige Rückzahlung und darauf, dass die Verträge eingehalten würden. "Worüber man sprechen kann, dass sind möglicherweise Fragen der Laufzeiten, in denen diese Forderungen erfüllt werden", räumte Erdland aber ein. "Wir halten Kärnten für zahlungsfähig, nur nicht für zahlungswillig." Sollte man sich nicht einigen, werde es zu einem "massiven Rechtsstreit" kommen.

Der GDV koordiniert eine Gläubigergruppe, die Forderungen von elf Versicherern über insgesamt 820 Mio. Euro auf sich vereint. Die Unternehmen hatten zuletzt ein Rückzahlungsangebot für Anleihen der Heta - der Abwicklungsgesellschaft der Kärntner Bank Hypo Alpe Adria - abgelehnt. Kärnten hat Garantien für Heta-Anleihen in Höhe von rund 11 Milliarden Euro offen, ist nach eigenen Angaben aber nicht in der Lage, die Schulden zu begleichen. Das Bundesland wollte die zu 100 Prozent garantierten vorrangigen Anleihen zu 75 Prozent zurückkaufen - was die Gläubiger zurückwiesen.

Stuttgart/Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler kommt mit den Vorbereitungen einer Serienproduktion des 2016 vorgestellten schweren Elektrolasters voran. Zehn Kunden sollen heuer zehn Exemplare des für städtischen Lieferverkehr gedachten Fahrzeugs "eActros" erproben, kündigte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Mittwoch in Stuttgart an.
 

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Daimler plant Serienproduktion eines Elektro-Lkw ab 2021

Steyr/München (APA) - Nach dem Auftauchen von "braunen Flecken" im Werk des Lkw-Herstellers MAN in Steyr hat sich das Unternehmen von drei darin verwickelten Mitarbeitern getrennt. Ihre Arbeitsverhältnisse wurden einvernehmlich aufgelöst. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Regionalausgabe für Steyr am Mittwoch.
 

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"Braune Flecken" bei Lkw-Hersteller in Steyr: Drei Mitarbeiter weg

London (APA/Reuters) - Beim EU-Austrittskandidaten Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit zwei Jahren gestiegen. Die Quote legte Ende 2017 um einen Tick auf 4,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Zuletzt hatte es Anfang 2016 eine Zunahme gegeben. Experten wurden von der Entwicklung überrascht, da sie mit einem gleichbleibenden Niveau gerechnet hatten.
 

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Britische Arbeitslosenquote erstmals seit zwei Jahren gestiegen