Heta - Bundesbank erwartet Anleihenabwertung um mindestens die Hälfte

Wien/Klagenfurt/Frankfurt - Die Deutsche Bundesbank stimmt Banken darauf ein, dass sie ihre Heta-Anleihen zumindest zur Hälfte abschreiben müssen. Sie sollten entsprechende Vorsorgen treffen, sagte der für Bankenaufsicht zuständige Bundesbank-Direktor Andreas Dombret laut "Bloomberg".

"Es ist empfehlenswert dafür Vorsorgen zu treffen, und wenn ich das beziffern müsste, würde ich sagen, dass es mindestens 50 Prozent Vorsorge für potenzielle Verluste sein sollten", sagte Dombret in einem Interview in Johannesburg heute Freitag.

Ein Sprecher der EZB wollte gegenüber "Bloomberg" nicht kommentieren, ob die Aussage von Dombret, der auch im EZB-Gremium für die Bankenaufsicht sitzt, die offizielle Politik der EU-Bankenaufsicht widerspiegle.

Deutsche Institute sind mit 7,1 Mrd. Euro die größten Kreditgeber der Abbaueinheit der früheren Hypo Alpe Adria. Darunter hat die BayernLB, früher Mutter der Hypo Alpe Adria, 2,4 Mrd. Euro offen, die sie zur Hälfte abgeschrieben hat. Die Deutsche Pfandbriefbank hat ihre Forderungen an die Heta von 395 Mio. Euro aber nur zu 30 Prozent abgeschrieben. Auch die Hypo NÖ hat ihre 225 Mio. Euro nur um rund 35 Prozent, die deutsche HSH um rund 40 Prozent abgewertet. Die beiden größten Heta-Anleihen werden am Sekundärmarkt hingegen mit 57 Prozent ihres Nominale gehandelt, zeigen "Bloomberg"-Daten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte